Allgemeine Berichte | 30.05.2025

Landrat Achim Hallerbach hatte Ortsbürgermeister aus dem Landkreis Neuwied erneut zum informativen Austausch eingeladen

Eine gelebte Transparenz auf Augenhöhe

Neben einer Vielzahl an Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister der 61 Ortsgemeinden im Landkreis waren auch die hauptamtlichen Bürgermeister der Verbandsgemeinden sowie Gäste, die mit ihrem Berufsprofil in besonderer Verbindung zum Landkreis Neuwied stehen, zum ersten Bürgermeister-Austausch 2025 nach Linkenbach gekommen.  Foto: Thomas Herschbach

Kreis Neuwied. Als Manifestation gelebter Transparenz auf Augenhöhe hat Landrat Achim Hallerbach den Austausch mit den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern aus dem Landkreis Neuwied etabliert. Mit der Frühjahrs-Bürgermeisterrunde im Außerschulischen Lernort Linkenbach (ASL) war es jetzt wieder soweit.

„Wer nichts voneinander weiß, tappt zwangsläufig im Dunkeln. Bei den Bürgermeisterrunden kann ich die Ortsbürgermeister unseres Landkreises auch in größerem Stil auf dem Laufenden halten und zugleich weiterführende Impulse mitnehmen“, erläutert Landrat Achim Hallerbach sein Erfolgsformat.

Zum ersten Austausch in diesem Jahr waren neben einer Vielzahl an Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister der 61 Ortsgemeinden im Landkreis die hauptamtlichen Bürgermeister der Verbandsgemeinden sowie Gäste, die mit ihrem Berufsprofil in besonderer Verbindung zum Landkreis Neuwied stehen, nach Linkenbach gekommen. Dort bot der Landrat zunächst einen Überblick über die Nachrichtenlage der Kreishaus-Aktivitäten von Stellen-Entwicklung und Flüchtlingssituation bis hin zu Brand- und Katastrophenschutz, medizinischer Versorgung und Interkommunaler Zusammenarbeit. Der Pflege von Verbindungen und der Kommunikation von Inhalten, die für den Landkreis relevant sind, dienten darüber hinaus die Themenkomplexe „Innere Sicherheit“, „Ganztagsförderungsgesetz“ und „Regionalmanagement“.

Im Hinblick auf die polizeiliche Kriminalstatistik, bildet der Landkreis zwar keine „Insel der Seligen“ ab, ist aber in puncto „Kriminalität“ auch kein Hot Spot. „Die Kriminalstatistik 2024 PKS zeigt auf, dass die Zahlen immer von Raum und Zeit, geänderten Rechtslagen und Trends beeinflusst werden“, dankte Landrat Achim Hallerbach vor allem dem Leiter der Polizeidirektion Neuwied, Thorsten Runkel, und dem Chef der dortigen Führungsgruppe, Dirk Mohr, für die sehr gute und intensive Zusammenarbeit.

Die Botschaft, miteinander, anstatt übereinander zu reden, findet ihren Niederschlag ebenfalls in der Senioren-Sicherheits-Beratung.

Zu diesem Format zur Stärkung des Sicherheits-Gefühls und der Wehrhaftigkeit wusste wiederum Kriminalhauptkommissarin Carolin Blum kompetent zu berichten. „In diesem spannenden Ehrenamt wirken aktuell 25 Frauen und Männer mit; nun wollen wir das Team unser ehrenamtlichen Senioren-Sicherheitsberaterinnen und -berater weiter ausbauen. Machen Sie mit!“, warb Landrat Achim Hallerbach um vermehrtes Engagement.

Nicht auf das Ehrenamt, sondern auf die aktuelle Rechtsprechung bezogen, stellten sich die Informationen zum Ganztagsförderungsgesetz dar. Der Rechts-Anspruch auf einen Ganztagsplatz in den ersten vier Schuljahren für jedes Kind, das ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschult wird, wirkt sich auf die Finanzierung der Betriebskosten aus und führt zu stärkerem Druck in Fragen der Personalgewinnung. Dazu konnte der zuständige Mitarbeiter Lewin Hattenhauer die Kernaussage treffen, dass der Landkreis Neuwied auch bei dieser Thematik ganz weit vorn in der professionellen Vorbereitung ist.

In Fragen des Regionalmanagements verstand es dann zunächst der Leiter des Naturgenuss-Projekts der Kreis-Wirtschaftsförderung, Jörg Hohenadl, Informatives zu neuen Broschüren und Formaten zu erzählen, bevor „Wir Westerwälder“-Geschäftsführerin Sandra Köster der Kern ihrer Ausführungen auf die Westerwälder Literaturtage bis Mitte Oktober und die Westerwälder Holztage vom 27. bis 28. Juni auf dem Gelände des Holzsägewerks Van Roje lenkte. Dort erwartet die Besucherinnen und Besucher ein breites Spektrum an Themen rund um Holz, Forstwirtschaft, Nachhaltigkeit und moderne Technologien. Zudem besteht die Möglichkeit, sich umfassend über Karrierechancen, Ausbildungsmöglichkeiten und Mitarbeitergewinnung in der Branche zu informieren.

„Zweimal im Jahr dienen unsere Bürgermeisterrunden als eine Plattform zur Informationsgewinnung. Die entsprechenden Erkenntnisse können die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister zielführend in ihre Arbeit in Städten und Dörfern einfließen lassen. Dadurch und mit der zusätzlichen Option des persönlichen Austauschs und Netzwerkbildung sind unsere Bürgermeisterrunden ein echtes Erfolgsformat“, richtet Landrat Achim Hallerbach seinen Blick bereits auf die zweite Auflage 2025 im Herbst.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Neben einer Vielzahl an Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister der 61 Ortsgemeinden im Landkreis waren auch die hauptamtlichen Bürgermeister der Verbandsgemeinden sowie Gäste, die mit ihrem Berufsprofil in besonderer Verbindung zum Landkreis Neuwied stehen, zum ersten Bürgermeister-Austausch 2025 nach Linkenbach gekommen. Foto: Thomas Herschbach

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