Allgemeine Berichte | 14.08.2026

Aus dem Polizeibericht

Einsätze für Feuerwehr und Polizei

Symbolbild.  Foto: ROB

Adenau. Am Mittwochabend (12.08.2026) wurde gegen 21:22 Uhr ein Vegetationsbrand an der Hohen Acht gemeldet. Unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Turms brannte auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern Wald in schwer zugänglichem Gelände.

Neben am Boden liegendem Holz und Gestrüpp standen auch Bäume in Brand. Es bestand die Gefahr, dass sich das Feuer zu einem Wipfelfeuer ausbreitet. Dies konnte durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert werden.

Der Zugangsweg zum Aussichtsturm diente als natürliche Brandbarriere. Über die beiden übrigen Flanken wurde das Feuer mit spezieller Waldbrandausrüstung eingedämmt. Die Brandfront konnte anschließend abgelöscht werden.

Nach der ersten Eindämmung entfernten die Einsatzkräfte am Boden liegendes Holz mithilfe von Motorsägen. Auch Wackersteine zur Böschungsbefestigung hatten erhebliche Hitze aufgenommen und mussten von Hand gewendet und gekühlt werden. Brände im Bodenbereich und insbesondere an den Wurzeln wurden abschließend mit Netzmittel gelöscht.

Zur Suche nach Glutnestern kamen Wärmebildkameras zum Einsatz. Dabei wurde auch die Drohne der Verbandsgemeinde Adenau eingesetzt, die ebenfalls über eine Wärmebildkamera verfügt.

Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Da größere Einsatzfahrzeuge nicht bis unmittelbar an die Brandstelle fahren konnten, wurde Löschwasser mit mehreren Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr über eine längere Wegstrecke zur Einsatzstelle transportiert. Zusätzlich wurden UTVs eingesetzt, um Material an die Einsatzstelle zu bringen.

Aufgrund der hohen Temperaturen wurde besonderes Augenmerk auf den Schutz der Einsatzkräfte gelegt. Es standen ausreichend Getränke zur Verfügung. Ein Rettungswagen wurde vorsorglich zum Eigenschutz bereitgestellt, musste jedoch nicht eingesetzt werden. Eine Einsatzkraft zog sich während des Einsatzes ein Umknicktrauma zu.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kaltenborn, Adenau, Antweiler, Nürburg, Schuld und Wiesemscheid sowie die Feuerwehr Kempenich aus der Verbandsgemeinde Brohltal. Außerdem waren ein Rettungswagen und die Polizei vor Ort. Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte beteiligt.

Parallel kam es zu einem weiteren Einsatz in der Verbandsgemeinde Adenau. Im Bereich Wershofen war Brandgeruch im Freien wahrgenommen worden. Die Feuerwehren aus Aremberg und Wershofen kontrollierten den Bereich, konnten jedoch kein Feuer feststellen.

Diebstahl in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Donnerstag, 06.08.2026, kam es gegen 17:00 Uhr im Bereich der Mittelstraße zu einem Diebstahl von hochwertigem Schmuck aus einer Wohnung.

Nach bisherigen Erkenntnissen gaben sich bislang unbekannte Täter als Handwerker aus. Dabei trugen sie entsprechende Arbeitskleidung und erklärten der Bewohnerin, die Wasserhähne in der Wohnung überprüfen zu müssen. Unter diesem Vorwand verschafften sie sich Zutritt und lenkten die Geschädigte gezielt ab. Den Diebstahl des Schmucks bemerkte die Frau erst zu einem späteren Zeitpunkt. Es entstand ein Schaden im fünfstelligen Euro-Bereich.

Einen der Tatverdächtigen beschrieb die Geschädigte als etwa 20 bis 30 Jahre alt, circa 180 bis 185 Zentimeter groß und von kräftigerer Statur. Er habe kurzes braunes Haar gehabt.

Die Polizei bittet Personen, die im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, sich bei der Polizei zu melden.

Zugleich warnt die Polizei vor dieser Vorgehensweise. Unangekündigte Handwerker sollten nicht ohne Weiteres in die Wohnung gelassen werden. Im Zweifelsfall sollte zunächst beim vermeintlichen Auftraggeber oder der zuständigen Stelle nachgefragt werden. Bei Unsicherheit kann jederzeit die Polizei kontaktiert werden.ROB

Symbolbild. Foto: ROB

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