Allgemeine Berichte | 06.11.2019

Wolfgang Kaes stellt im Köllenhof seinen neuen Roman „Endstation“ vor

Endstation – Spannung garantiert

Quelle: Wachtberger Büchereiverbund

Wachtberg-Ließem. Auf Einladung des Büchereiverbundes Wachtberg ist am Freitag, 29. November um 19.30 Uhr, der Bonner Erfolgsautor Wolfgang Kaes im Köllenhof zu Gast und liest aus seinem neuen Roman „Endstation“. Seinem lokalen Lesepublikum ist Wolfgang Kaes als Chefreporter des General-Anzeigers vor allem durch seine höchst interessanten Reportagen und bewegenden Artikel zu aktuellen Themen bekannt, und seine überregionale Leserschaft schätzt zudem auch seine spannenden, überwiegend gesellschaftskritischen Kriminalromane, die im Köln-Bonner-Eifeler Raum spielen. Nicht zuletzt mit seinem Doku-Krimi „Spur 24“ zum Mordfall Trudel Ulmen sorgte Kaes dann vor Jahren dank akribischer Recherche für Furore – auch dafür, dass der wahre Täter am Ende vor Gericht gestellt und verurteilt wurde. Fiktion wurde Wirklichkeit!

Sein neuestes Buch „Endstation“ lehnt sich nun an den tragischen Tod des Bonner Studenten Jens B. vor sechs Jahren an, der nach dem Besuch einer damals von sehr vielen Jugendlichen frequentierten Diskothek in Bad Honnef unter ungeklärten Umständen in den Rhein stürzte und ertrank. Kaes berichtete über Jahre hinweg im General-Anzeiger in zahlreichen Artikeln immer wieder über den Verlauf der Ermittlungen der Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft. Jetzt liegt seine literarische Bewältigung dieser „Ermittlungsakte“ vor, ein Kriminal-Roman wohlgemerkt! Fiktion trifft auf Wirklichkeit! Oder umgekehrt!

Zum Inhalt: 2013: Neun Schulfreunde besuchen eine Diskothek in Bad Hombach. Zwei Wochen später wird einer von ihnen tot aus dem Rhein geborgen. Die Rechtsmedizin findet keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Ermittlungsbehörden mutmaßen Suizid. Die Akte wird geschlossen. 2018: Für den LKA-Zielfahnder Thomas Mohr ist eigens eine Ein-Mann-Abteilung Cold Cases geschaffen worden. Dort will man ihn vergessen. Endstation. Auf seinem neuen Schreibtisch: Ein Stapel Akten. Ganz zuoberst: Der Fall des toten Studenten. Zunächst durchblättert Mohr die alten Dokumente eher lustlos. Doch dann erwacht sein Ermittlerinstinkt: Irgendetwas stimmt nicht mit der Akte aus Rheinheim. Die Behörden haben schlampig gearbeitet. Zeugenaussagen wurden ignoriert. Und was war mit der Rockergang, die die Türsteher stellte? Wieso wurden die Ermittlungen so blitzartig eingestellt? Je mehr Mohr gräbt, desto deutlicher tritt eine Parallelwelt zutage, eine Schattenwelt jenseits des Blicks der Öffentlichkeit. Ein perfektes System der Angst und des eisernen Schweigens, in dem Mohr versucht, den alten Fall wieder aufzurollen.

Spannung ist garantiert

Spannung ist also garantiert, denn der geneigte, ja auch schon vorinformierte Leser wird sich immer wieder bei der Lektüre des Romans fragen: War das vielleicht auch in Wirklichkeit so? Könnte der Hergang sich tatsächlich so abgespielt haben? Oder doch ganz anders? Man muss schon sehr genau lesen – und genau zuhören! Der Autor steht am Ende für Fragen des Publikums zur Verfügung! Und signiert gerne sein Buch.

Zum Autor: Wolfgang Kaes, 1958 in der Eifel geboren, war nach seinem Studium zunächst Polizeireporter. Er schrieb Reportagen für den STERN, die ZEIT und andere. Heute ist er Chefreporter beim Bonner General-Anzeiger. 2012 kürte ihn das Medium Magazin zum „Reporter des Jahres“, 2013 erhielt er den Henri-Nannen-Preis in der Kategorie „investigative Recherche“. Seit 2003 verarbeitet er seine journalistischen Recherchen auch zu Romanen. „Endstation“ ist sein achter Roman.

Pressemitteilung Wachtberger

Büchereiverbund

Quelle: Wachtberger Büchereiverbund

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