Der Freundeskreis Sayner Hütte e.V. förderte die Maßnahme durch Spendengelder
Energiesparende Technik: Lichtinszenierung rund um die Gießhalle der Sayner Hütte
Bendorf. Die Außenbeleuchtung rund um die historische Gießhalle auf dem Denkmalareal Sayner Hütte wurde im letzten Quartal 2025 mit energiesparender Technik ausgerüstet. Der Freundeskreis Sayner Hütte e.V. unterstützte die Maßnahme mit einem Zuschuss von 50 Prozent der Kosten in Höhe von rund 5.500 Euro und begleitete die Umsetzung zudem durch ehrenamtliches Engagement.
Bereits zu Beginn der Sanierungsarbeiten auf dem Denkmalareal mit seinen Bauwerken und Außenanlagen hatte der Freundeskreis sein Augenmerk auf die Beleuchtung rund um die Gießhalle gelegt. Die Aufgabe, das einzigartige Bauwerk aus Gusseisen und Glas anzustrahlen und damit „ins rechte Licht zu rücken“, wurde durch den Verein gefördert und durch die aktiven Mitglieder Werner und Karl-Heinz Hennemann vorbildlich umgesetzt. Nun wurde dieser Einsatz im Rahmen des energiesparenden Beleuchtungskonzeptes fortgeführt. Im Rahmen der Maßnahme wurde die Technik der im Boden eingelassenen Leuchten ausgetauscht. Die vorhandenen Transformatoren wurden entfernt und das Innenleben der Beleuchtungskörper auf den neuesten Stand gebracht.
Bürgermeister Christoph Mohr überzeugte sich bei einem Rundgang von der fachgerechten Umsetzung der Arbeiten, die in enger Abstimmung mit der Stadt Bendorf als Eigentümerin des Areals erfolgte. Ausdrücklich galt seine Anerkennung den Vereinsmitgliedern Werner und Karl-Heinz Hennemann für die Durchführung und Betreuung der Arbeiten und Sascha Schoblocher für die Unterstützung bei der Abwicklung. „Das Engagement des Freundeskreises ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Sayner Hütte“, betonte der Rathauschef, der zusammen mit der Vorsitzenden des Freundeskreises, Prof. Ingeborg Henzler, und der kommissarischen Geschäftsführerin der Stiftung Sayner Hütte, Barbara Friedhofen, die modernen Beleuchtungskörper besichtigte.
In diesem Zusammenhang regte der Vorstand des Freundeskreises nach einer Diskussion in seiner letzten Sitzung an, auch das barocke Comptoir auf dem Denkmalareal durch Licht in Szene zu setzen. „Das Comptoir verdient eine angemessene Hervorhebung; der Freundeskreis wird auch ein solches Projekt durch finanzielle Förderung unterstützen“, erläuterte Henzler die Absichten des Vereins.
Im Bendorfer Rathaus wird der Vorschlag ausdrücklich begrüßt. In Anlehnung an das für das Denkmalareal vorliegende Beleuchtungskonzept, soll nunmehr eine Lichtidee für das Comptoir entwickelt werden. Dazu ist in Kürze ein Gesprächstermin mit dem zuständigen Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, Werner Prümm, in Aussicht gestellt.
