Kolpingsenioren feierten Karneval
„Engersch Helau“
Engers. Auch in diesem Jahr hat der Vorstand der Kolpingsfamilie Engers die Senioren zu einem Karnevalsnachmittag im Kolpingraum eingeladen. 22 Senioren folgten dem Aufruf und fanden bei ihrem Eintreffen eine prächtig geschmückte Narrhalla vor. Walter Jung, der als Sitzungspräsident fungierte, begrüßte die Narren mit einem dreifach „Engersch Helau“ und wünschte einen kummer- und sorgenfreien aber fröhlichen Nachmittag. Doch bevor es richtig losging, wurden zuerst einmal verschiedene Berliner und Kaffee durch Elfriede Jäger und Ursula Jung serviert. Die Zeit wurde mit Faschingsliedern untermalt. Danach ging es Schlag auf Schlag. Zuerst stieg Edgar Brachtendorf in die Bütt und berichtete von einem „Jungen Alten“, der zu Hause von seiner Frau drangsaliert wurde und in eine Kur flüchtete, die aber noch schlimmer ausfiel. Mit Helau und einem flüssigen Orden wurde er aus die Bütt verabschiedet. Danach traten die Engerser Karnevals-Urgesteine Josef Jachmich und Lothar Steffens als „Dun und Pidder“ auf die Bühne und ließen Passagen aus ihren früheren Vorträgen Revue passieren. Auch sie erhielten den flüssigen Orden. Zwischendurch wurden kölsche Lieder gespielt, und alle schunkelten dazu. Nun trat der Sitzungspräsident selbst in die Bütt. Er freute sich in seiner Rede darüber, dass er endlich eine fröhliche Seniorenrunde gefunden hatte und erzählte den Anwesenden, wie wichtig die Senioren sind. Hans-Heinrich Steigerwald, Mitglied des Vorstandes, überreichte ihm den flüssigen Orden und bedankte sich bei Elfriede und Hermann Jäger, Ursula Jung und Josef Mergheni weil sie bei der Vorbereitung und Organisation geholfen haben mit dem flüssigen Orden. Nach einer musikalischen Pause trat Josef Jachmich noch einmal in die Bütt und erzählte von seiner Oma, die, würde sie noch leben, mit der heutigen Zeit nicht mehr zurechtkäme. Zum Schluss eines unterhaltsamen närrischen Nachmittages verriet Ursula Jung als „Ulla - die Sammlerin“ was sie schon alles in ihrem Leben gesammelt hat und Lothar Steffens erzählte noch einige Anekdoten aus der Zeit, als in Engers noch alles gut war. Wie in jedem Jahr gab es vor dem Ende die traditionelle Fleischwurst mit Brötchen und Senf. Mit einem dreifachen „Engersch Helau“ endete ein schöner Nachmittag, und alle wollen im nächsten Jahr wiederkommen.
