Kammerkonzert in der Aula des Schulzentrums auf der Karthause
Ensemble Sereno
Karthause. Die Welt ist bunt und vielseitig, die Menschen verschieden. Gemeinsam haben sie die Fähigkeit, sich auf verschiedenste Weise in Musik auszudrücken.
Am Samstag, 16. März gestaltet das Ensemble Sereno in der Aula des Schulzentrums auf der Karthause bereits sein 6. Kammerkonzert. Damit bilden die Auftritte schon eine gewisse Tradition in der über fünfzigjährigen Geschichte des Gymnasiums, die im Jahre 2013 begann. Das Programm umfasst wieder Kompositionen aus verschiedenen Epochen europäischer Musikgeschichte in unterschiedlichen Besetzungen. Die Entstehungszeiten der Werke umspannen einen Zeitraum von 230 Jahren. Das Konzert wird mit einem Quartett von Karl Stamitz aus dem Jahr 1773 eröffnet. Stamitz, der wesentlich die „Mannheimer Schule“ prägte, war einer der ersten Komponisten, die das Solopotenzial der damals noch jungen Klarinette erkannte. Nach einem Duo für Klarinette und Violoncello des jungen Beethoven erklingt eine zeitgenössische Komposition: „Prayer on the seashore“ für Klarinette solo des japanischen Komponisten Kohei Kondo. Es folgt ein selten zu hörendes Trio für Violine, Klarinette und Cello von Joseph Haydn. Die der französischen Romantik zuzuschreibende Oper Thaïs von Jules Massenet ist wenig bekannt. Die darin enthaltene Méditation gehört zu den beliebtesten Zugaben der Violinvirtuosen. Die Präludien op. 34 für Klavier von Schostakowitsch sind 1932 veröffentlicht worden. Den Abschluss des Konzerts bildet ein Meisterwerk des reifen Beethoven. Es erklingt der 1. Satz aus dem Trio op.70.1, dem sog. Geistertrio für Violine, Cello und Klavier. Die Ausführenden sind Stefanie Leich (Violine), Simone Stopperich (Klavier und Klarinette), Walter Oswald-Wambach (Klarinette) und Volkhart Lehmann (Violoncello). Sie sind alle als Ehemalige mit dem Gymnasium auf der Karthause verbunden und danken der Schulleitung für die Ermöglichung dieses Konzerts. Beginn ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
