Allgemeine Berichte | 07.07.2016, 11:31 Uhr

Neues aus den Dekanaten Ahr-Eifel und Remagen-Brohltal

Erfolgreiche Ideenwerkstatt

Planung von Initiativen und Projekten des Pfarrgemeinde-, Kirchengemeinde- und Pfarreienrates im Anschluss an die Synode

Kreis Ahrweiler. Vorstandsmitglieder der Pfarrgemeinderäte, Kirchengemeinderäte und Pfarreienräte und Seelsorger und Seelsorgerinnen aus den beiden Dekanaten Ahr-Eifel und Remagen-Brohltal trafen sich unter der Leitung von Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß und Dekanatsreferent Wolfgang Henn um die Ergebnisse der Trierer Synode in den Blick zu nehmen und sich über die Veränderungen auszutauschen.

Im Mittelpunkt stand das veränderte Kirchenbild. War ein Kirchbild der früheren Zeiten stärker priesterzentriert strukturiert, betont die Synode - durch das Zweite Vatikanische Konzil angeregt - stärker die durch die Taufe geschenkte Würde alle Gläubigen. Alle Christen und Christinnen sind als „Volk Gottes“ aufgerufen, ihren Glauben zu bezeugen und ihre Talente („Charismen“) zum Aufbau der Gemeinde Jesu Christi einzusetzen.

Die in der Synode beschriebenen Veränderungen werden deutlich in den 4 „Perspektivwechseln“: Vom Einzelnen her denken; Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen; Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern; Das synodale Prinzip bistumsweit leben.

Diese Perspektivwechsel im Bistum Trier setzen Haltungsänderungen bei jedem Einzelnen voraus und werden weitreichende Konsequenzen haben. Dekanatsreferent Wolfgang Henn und Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß machten deutlich, dass es veränderte Schwerpunktsetzungen geben wird und die Gemeinden der Zukunft unterschiedlich und netzwerkartig zusammen arbeiten werden. Den inhaltlichen Kern der christlichen Botschaft aber bleibt natürlich unverändert. Diese Perspektivwechsel wurden an Hand von Aussagen aus dem Synodentext verdeutlicht und intensiv in der Gruppe diskutiert. Der Synodentext, das Abschlussdokument der Synode im Bistum Trier, liegt nun in gedruckter Form vor und wurde an die Anwesenden verteilt.

Im zweiten Teil des Treffens wurden Ideen zur lokalen Kirchenentwicklung, einem wichtigen Anliegen der Synode, ausgetauscht und die notwendigen Voraussetzungen für ein Projekt vorgestellt. Am Ende des Treffens äußerten die Anwesenden den Wunsch nach einem weiteren Treffen. Das wurde für Freitag, 18. November in der Zeit von 18 bis 21.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler vereinbart. Der Abend schloss mit einem Segensgebet.

Abschlussdokument der Synode kann bestellt werden

Das Abschlussdokument der Synode kann über die Pfarrbüros oder das Dekanatsbüro bestellt werden. Bei Fragen wenden sich Interessierte an: Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß, Dekanat Ahr-Eifel, Bahnhofstraße 5, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 91 27 81 2, E-Mail: andrea.kien-gross@bistum-trier.de oder Dekanatsreferent Wolfgang Henn, Dekanat Remagen-Brohltal, An der Kirchmauer 2, 53498 Waldorf, Tel. (0 26 36) 80 97 71 1, E-Mail: wolfgang.henn@bistum-trier.de.

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