Allgemeine Berichte | 19.12.2017

Drei Defibrillatoren zur Vorsorge in Wassenach installiert

Erfolgreiche Initiative der Ortsgemeinde dank Spenden

Ortsbürgermeister Manfred Sattler (6. v.re.) freute sich gemeinsam mit den Sponsoren undden Vertretern des DRK, über die drei Defibrillatoren, die jetzt in Wassenach stationiert sind. Foto: -WK-

Wassenach. Ein Defibrillator (auch „Schockgeber“ oder im Fachjargon „Defi“) ist ein medizinisches Gerät, dass durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden kann. Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten. Seit den 1990er Jahren werden sie in Form automatisierter externer Defibrillatoren auch zunehmen in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt.

Auch in der Ortsgemeinde Wassenach wurde das Thema Defibrillatoren schon mehrfach angesprochen. Im Herbst 2017 beschloss der Gemeinderat auf Anregung von Ortsbürgermeister Manfred Sattler, im Sporthaus sowie in der Klieburg-Halle jeweils einen Defibrillator zu installieren, wenn durch Spenden gesichert werden kann, dass der Investitionsbedarf der Ortsgemeinde nicht höher als 2.000 Euro sei.

Innerhalb von drei Wochen kam eine Summe von 4.100 Euro zusammen

Sofort wurden potentielle Spender und Vereine, die an den Sportstätten ihr Training und ihre Veranstaltungen durchführen, angeschrieben mit der Bitte, das Projekt zu unterstützen. So kamen innerhalb von drei Wochen 4.100 Euro an Spenden zusammen, was die Verantwortlichen in der Gemeinde bewegte, das Projekt, um einen weiteren Defibrillator zu erweitern. Das Geräte wurde am Gemeindehaus/Feuerwehrgerätehaus im Außenbereich installiert, dass jetzt im Bedarfsfall für jeden zugänglich ist.

Die Gesamtkosten für die drei Geräte betragen 5.946 Euro, wie Ortsbürgermeister Sattler jetzt bei der Inbetriebnahme gemeinsam mit den Sponsoren erfreut feststellen konnte, womit die Kosten für die Ortsgemeinde im Rahmen der Entscheidung des Rates blieben.

Sattler wies darauf hin, dass der DRK-Ortsverein Wehr, der regelmäßig in der Klieburg-Halle Blutspendetermine durchführt, auch einen Beitrag zu den Kosten leisten will. Man will für alle Erstspender beim nächsten Blutspendetermin eine Prämie in Höhe von 25 Euro leisten. Dies könnte bei reger Teilnahme die Spendensumme nochmals deutlich nach oben bringen.

Bei der Inbetriebnahme am 15. Dezember dankte Ortsbürgermeister Manfred Sattler allen Sponsoren für die großzügige Unterstützung des Projektes: KSK Ahrweiler, EVM Koblenz, Innogy Saffig, Felix Nuppeney, Theatergruppe Lampenfieber, Druckerei Schmidgen, Karnevals- und Sportförderkreis, SC Wassenach, Hubertus Schützenbruderschaft, Fanfarenzug Wassenach, Klieburg-Scheune GmbH, Marcel Hürter. Er äußerte den Wunsch, dass die Geräte hoffentlich nie gebraucht würden. „Aber wenn sie gebraucht werden, können sie hoffentlich Leben retten“, so der Ortsbürgermeister.

Sebastian Pollitt (First Responder in Wassenach) erläuterte sodann die Arbeitsweise der Geräte, die auch von Laien betrieben werden können. Er wies aber auch darauf hin, dass ein Defibrillator ein Hilfsmittel sei, dass nicht die Reanimation ersetzte.

Gemeinsam mit Mike Kairies (Notfallsanitäter aus Kempenich) nahm Pollitt im Anschluss an die Inbetriebnahme eine erste Schulung für die Verantwortlichen aus den Vereinen und Gruppen vor. Eine weitere Schulung wird im Frühjahr für die Bürgerinnen und Bürger organisiert. WK

Ortsbürgermeister Manfred Sattler (6. v.re.) freute sich gemeinsam mit den Sponsoren und den Vertretern des DRK, über die drei Defibrillatoren, die jetzt in Wassenach stationiert sind. Foto: -WK-

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