Allgemeine Berichte | 01.03.2022

BUND-Regionalgruppe lud zu jährlichem Clean Up an den Rhein

Erfolgreiche Müllsammelaktion an der Unkelsteinbrücke

Die Gruppe – leider ohne die Familie und zwei bereits früher anders verplante Mitstreiter – mit den sichtbaren Ergebnissen ihrer Sammelaktion. Foto: Stefani Jürries

Remagen. Zum gemeinsamen Müllsammeln hatte die Regionalgruppe Rheinschiene/ Brohltal der BUND-Kreisgruppe Ahrweiler an die Unkelsteinbrücke zwischen Remagen und Oberwinter aufgerufen. Ausgewählt wurde dieser Ort sehr bewusst. Da er außerhalb des Siedlungsbereiches liegt, wird er bei den regelmäßigen Clean Up-Veranstaltungen in den benachbarten Orten oftmals nicht erreicht. Unterstützung erhielt die Regionalgruppe von einigen Aktiven der Andernacher Initiative „Waterlove“ und einer vierköpfigen Familie aus Oberwinter, die in den sozialen Medien von der Aktion erfahren hatten.

Bei strahlendem Sonnenschein wurden in drei Stunden mehrere Kubikmeter Müll am Rheinufer und den anliegenden Gebüschen gesammelt und zum Abtransport durch den Bauhof der Stadt Remagen aufgeschichtet. Neben den obligatorischen Glasscherben und Styroporresten förderte die Aktion auch einige Kuriositäten zu Tage. So wurden auch ein ausgedientes Aquarium, ein alter Teppich, ein Staubsauger und mehrere Autoreifen gefunden. Letztere wurden vermutlich aber nicht angespült, sondern von Mitbürger*innen illegal unter der Unkelsteinbrücke entsorgt.

Außerdem überraschte die große Menge der aufgefundenen Zigarettenkippen. „Eigentlich wollte ich nur ein großes Einmachglas für die Zigarettenkippen mitbringen, um diese Müllsorte gesondert zu dokumentieren. Damit wäre ich aber nicht weit gekommen“, erläutert Stefani Jürries, 2. Vorsitzende der Kreisgruppe, und verweist darauf, dass eine Zigarettenkippe etwa 40 bis 60 Liter Trinkwasser unbrauchbar machen kann.

Simon Lang, Regionalkoordinator für den Bereich Rheinschiene/ Brohltal, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Müllsammelaktion: „Super, dass auch weitere Freiwillige unserem Aufruf gefolgt sind. Besonders auch eine Familie mit Kindern, die sich richtig reingekniet haben.“

Die Gruppe – leider ohne die Familie und zwei bereits früher anders verplante Mitstreiter – mit den sichtbaren Ergebnissen ihrer Sammelaktion. Foto: Stefani Jürries

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