THW übt Hochwasserschutz in der Eifelstadt Mayen
Erfolgreiche Probe für den Ernstfall
Mayen. Anfang Mai übte das THW Mayen den Aufbau und Betrieb von mehreren Tauchpumpen. Als Übungsszenario wurde eine anstehende Überschwemmung der „roten Brücke“ im Bereich des Schwimmbades Mayen angenommen. Eine Lage, die beim Nette-Hochwasser 2016 realistisch war.
Sofort begannen Zugtrupp und die erste Bergungsgruppe mit der Erkundung der Lage und dem Aufbau der Pumpen. Während die ersten Pumpen in das Wasser herabgelassen wurden, forderte Zugtruppführer Dirk Bünnagel Verstärkung durch die zweite Bergungsgruppe an.
Als diese eintraf, wurde die Gruppe in die Lage eingewiesen und unterstützte mit einer weiteren Pumpe und einem Stromerzeuger. So konnten bereits nach kurzer Zeit vier Pumpen in das Wasser gelassen werden, welche mit einer Gesamt-Fördermenge von 3.300 Liter pro Minute Wasser aus der Nette förderten.
Nach einer kurzen Besprechung in der großen Runde konnte der Abbau der Geräte und das Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft erfolgen.
„Die besondere Herausforderung lag bei dieser Lage dabei, dass der Verkehr beim Aufbau und Betrieb der Pumpen nicht beeinträchtigt werden durfte“, erklärt Christian Adams, Zugführer des Technischen Zuges in Mayen.
Alle an der Arbeit des THW Interessierten sind jeden Freitagabend ab 18 Uhr eingeladen, in der Nikolaus-Otto-Straße in Mayen vorbeizuschauen und an der Ausbildung des Mayener Ortsverbandes teilzunehmen.Pressemitteilung
THW Mayen
Lageeinweisung von Zugtruppführer Dirk Bünnagel.
Zwei von vier Pumpen fördern bereits Wasser.
