Allgemeine Berichte | 23.03.2019

Tag der Städtebauförderung auf der Sayner Hütte

Erinnerungsstücke zum Thema Industriekultur gesucht

Experten begutachten die Objekte am 11. Mai

Am Tag der Städtebauförderung steht in der Krupp’schen Halle die Bendorfer Industriekultur im Mittelpunkt. Foto: Thomas Naethe

Bendorf. Fotos, historische Dokumente, Eisenguss, altes Handwerkszeug oder eine Anekdote – die Stadt Bendorf, die Stiftung Sayner Hütte und der Freundeskreis Sayner Hütte suchen Erinnerungsstücke mit Bezug zur Sayner Hütte oder dem industriekulturellen Umfeld.

Unter dem Motto „Industriekultur Bendorf, unsere Denkmäler, unsere Geschichte …!“ sollen die Exponate am Tag der Städtebauförderung, Samstag, 11. Mai, von 12 Uhr bis 16 Uhr in der Krupp’schen Halle des Denkmalareals Sayner Hütte ausgestellt und von Experten begutachtet werden.

Menschen aus Bendorf und der Region sind herzlich aufgerufen, sich an dem Aktionstag zu beteiligen: „Das können beispielsweise Personen sein, deren Vorfahren auf der Sayner Hütte, der Mülhofener Hütte oder auf der Concordiahütte gearbeitet haben“, erklärt Werner Prümm, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur.

Ebenfalls von Interesse sind Objekte aus Arbeitsstätten wie dem Rheinhafen, der Bims- und Feuerfestindustrie oder dem Bergbau. Die regionale Industriekultur hat schließlich viele Gesichter.

Auch wer sein Fundstück im Bezug zum Thema einordnen lassen möchte, hat die Möglichkeit, es von fachkundigen Personen bewerten zu lassen.

Die Teilnehmer werden mit ihren Erinnerungsstücken empfangen – diese werden dokumentiert und fotografiert und schließlich von den Sachverständigen begutachtet. Ähnlich wie bei der beliebten TV-Sendung „Bares für Rares“ gibt es eine Expertise, wobei hier Eindrücke und historische Hintergründe im Vordergrund stehen und nicht der Wert der Objekte. Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur spannend für den Besitzer, sondern auch für die Veranstalter, die sich von den Exponaten neue Einsichten in die Bendorfer Industriekultur versprechen.

Die gesammelten Schätze werden in einer temporären Ausstellung präsentiert.

Neben der Krupp’schen Halle ist auch die Gießhalle am Tag der Städtebauförderung geöffnet und kann samt saniertem Hochofenbereich mit Inszenierung während der Veranstaltung von 12 Uhr bis 16 Uhr kostenlos besichtigt werden. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der Freundeskreis Sayner Hütte e.V.

Wer Interesse hat, seine Erinnerungsstücke vorzustellen oder mehr über sie zu erfahren, kann sich im Vorfeld für das Projekt „Industriekultur Bendorf, unsere Denkmäler, unsere Geschichte …!“ anmelden bei Nadine de Bock, Tel. (0 26 22) 703-105 oder nadine.debock@bendorf.de.

Eine spontane Teilnahme ist auch möglich. Pressemitteilung

der Stadt Bendorf

Am Tag der Städtebauförderung steht in der Krupp’schen Halle die Bendorfer Industriekultur im Mittelpunkt. Foto: Thomas Naethe

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