Allgemeine Berichte | 17.07.2017

Messdienerfreizeit der Pfarreiengemeinschaft Mendig

Erlebnisreiche Woche auf Burg Falkenstein

45 Kinder und 10 Betreuer waren bei der diesjährigen Ferienfreizeit der Messdiener mit dabei. privat

Mendig. Schon zum vierten Mal wurde in den Sommerferien eine Ferienfreizeit der Messdiener der Pfarreiengemeinschaft durchgeführt. Doch in diesem Jahr ging es nicht in die Vogesen, sondern in die Pfalz. So machten sich 55 Teilnehmer auf den Weg zur Burg Falkenstein um dort für eine Woche das Kolpinghaus auf dem Gelände der Burgruine zu beziehen. Nachdem alle Zimmer belegt waren wurden sofort das Haus und das wunderschöne Außengelände erkundet.

Außerdem gab es noch eine Burgführung, bei der man viel Interessantes über Burg Falkenstein erfahren konnte. Am Sonntag wurde dann die traditionelle Lagerfahne gestaltet, die dann während eines Gottesdienstes in der Dorfkirche von Kaplan Peter Zillgen feierlich eingeweiht wurde. Die Fahne wurde auf dem Gelände gehisst – Burg Falkenstein lag in der Hand der Messdiener!

Spiel und Spaß standen im Vordergrund

Ab jetzt war Spiel, Spaß und Aktion angesagt. Schon am Montag wurde das Geheimnis der Ravioli-Dose gelüftet. Diese war erst einmal der Proviant auf einer kleinen Wanderung. Mhm, draußen gekochte Ravioli, gegessen aus der eigenen Dose – so lecker!

Die leeren Dosen wurden später zu Insektenhotels umfunktioniert. Ferner wurden fleißig Armbänder geknüpft und Frühstücksbrettchen mit dem Brennkolben gestaltet. Kreativität kam auch zum Einsatz, als es darum ging, auf dem Außengelände Kugelbahnen zu errichten, die bestimmte Kriterien erfüllen mussten und nur mit auf dem Gelände gefundenem Material gebaut werden durften. Nach intensiven Bauarbeiten konnten sechs unterschiedliche Bahnen bestaunt und bewertet werden.

Schlag die Betreuer

Auch die beliebte Challenge „Schlag die Betreuer“ sorgte wieder für jede Menge Spaß und Spannung. Bei verschiedenen Wettkämpfen wie z.B. Turmbau zu Babel, Wer singt was?, Flitschen und Kicker traten die Messdiener gegen die Betreuer an.

In diesem Jahr waren jedoch die Messdiener den Betreuern haushoch überlegen und wurden somit Sieger. Ein Besuch des Naturschwimmbades Rockenhausen mit Wasserrutsche, Sprungfelsen und Grotte stand auch auf dem Programm und sorgte in der Mitte der Woche für eine kühle Erfrischung. Auch das burgeigene Amphitheater wurde genutzt und so konnte den Burgfestspielen Mayen wahrlich Konkurrenz gemacht werden.

Es kamen sechs Theaterstücke zur Aufführung, die sich Kinder und Betreuer in einzelnen Gruppen selbst erarbeitet hatten. Eine Jury hatte die schwierige Aufgabe das beste Stück zu wählen und entschied sich für die Geschichte der vier Zwerge. Die Gewinner wurden sodann eigens von Kaplan Zillgen zu Rittern geschlagen und durften sich fortan Sir und Lady nennen. Und was wäre eine Burg ohne Ritteressen? So tauchte man ein in vergangene Zeiten und König Justus und Königin Ellen nebst Gefolge und Dienerschaft luden zu einem zünftigen Rittermahl mit Minnegesang und Spektakulum. Der Besuch des Keltendorfes Steinbach mit Pfeilbau, Bogenschießen, Töpfern, Filzen und Münzgießen rundete die Woche am Freitag ab. Soweit das Tagesprogramm der Woche. Doch auch am Abend war noch lange nicht Schluss.

So gab es auch dann noch Veranstaltungen wie Bingo, Lagerfeuer mit Stockbrot, Kardinal-Spiel in der Dämmerung, Open-Air-Kino, Karaoke, Disco und als Highlight Freitagsmaler mit VR-Brille. Technisch bestens ausgerüstet, von Lichtanlage bis Nebelmaschine, sorgte Kevin für eine tolle Atmosphäre und den richtigen Sound. So verbrachte die Gruppe eine wunderschöne, erlebnisreiche Woche auf Burg Falkenstein. Auch kulinarisch wurden alle wieder bestens versorgt.

Das Küchenteam, unter der Leitung von Köchin Martina, bot täglich vier leckere Mahlzeiten und war stets darauf bedacht die wichtige Regel einzuhalten: allerhöchstens vier Stunden ohne Essen!

So traten dann alle gut gestärkt und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck die Heimreise an. Last but not least noch ein großes Lob an alle Sponsoren, die die Fahrt freundlicherweise auch in diesem Jahr wieder in Form von Geld- und Sachspenden unterstützt haben! Schön war’s – jetzt freuen sich alle schon auf nächstes Jahr!

45 Kinder und 10 Betreuer waren bei der diesjährigen Ferienfreizeit der Messdiener mit dabei. Foto: privat

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