Gottesdienst und Rievkooche am Dom
Erntedank à la Hemmessen
Am Sonntag, 9. Oktober
Hemmessen. Erntedank, der Sommer neigt sich erschöpft dem Ende zu und die Früchte menschlicher Mühen warten darauf, verarbeitet zu werden. Früher ein Termin, der glücklich erkennen ließ, dass sich alle Plackerei gelohnt hat. Heute wohl eher ein Tag, innezuhalten und zu schauen, was die zurückliegenden Monate gebracht haben. Trotzdem gebracht haben vielleicht, oder überraschenderweise? „Vor allem bleibe in der Dankbarkeit!“, mahnte ein Ordensgründer bereits – und er tat gut daran, denn etwas Positives, etwas Gutes lässt sich in aller Unbill und auch in Zeiten wie diesen entdecken, ohne die aufschreckenden Entwicklungen dieses Jahres kleinreden oder ignorieren zu wollen. Dankbar bleiben mag also auch heißen – sich vom Negativen nicht unterkriegen zu lassen.
Das gemeinsam zu feiern, das Leben zu feiern, dazu lädt der Förderkreis „Hemmessener Dom“ für Sonntag, 9. Oktober ein. Der Abend beginnt um 17 Uhr mit einer Statio in der Sebastian- und Antoniuskapelle, Sebastianstraße 77, Bad Neuenahr. Hier sind dann auch Bilder von der letzten „Veedelskultur“, dem Irish Folk und Klezmer-Konzert mit „Easy goin‘“, ausgestellt und Skizzen zu den anstehenden Umgestaltungsmaßnahmen für den Außenbereich des „Doms“, der sich als Treff etablieren soll und hierfür ab Oktober ertüchtigt wird. Dem Geistlichen folgt das Gesellige – ein gutes Glas Wein und frische Rievkooche unter der Linde läuten den zweiten Teil ein.
Veranstalter ist der Förderkreis „Hemmessener Dom“, dessen Ziel es ist, das kirchlich-liturgische Leben vor Ort aufzufrischen und zugleich ein angemessenes kulturelles Programm zu gestalten, um die Sanierungen zu unterstützen und alles gut und nachhaltig herzurichten. Nicht zuletzt, so die Macher, um den Bürgerinnen einen Ort zu schenken, an dem Geselligkeit und Gemeinschaft in unterschiedlicher Weise gelebt werden können.
