Veranstaltung der Seniorenunion des CDU Gemeindeverbandes Mendig
„Erste Hilfe“ und Handhabung eines Defibrillators nähergebracht
Mendig. In der Reihe der monatlichen Veranstaltungen begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Monika Hilger die Seniorinnen und Senioren zu dem wichtigen Thema „Erste Hilfe“. Die erfahrene Dozentin, Frau Maria Mühlenbruch, gab wichtige Informationen und Tipps zum Umgang mit Notfällen und Verletzungen. Sie erklärte den Unterschied und die Aufgabe von Herzschrittmacher und implantiertem Defibrillator. Sie ging auf die unterschiedlichen Symptome bei einem Herzinfarkt ein und erläuterte auch die Andersartigkeit, die bei weiblichen oder männlichen Patienten auftreten können. Bei einem solchen Notfall sind als erste Hilfemaßnahmen, Herzdruckmassage, Beatmung und ggf. der Einsatz eines Defibrillators erforderlich. Diese Maßnahmen wurden von Frau Mühlenbruch eingehend demonstriert. Parallel dazu ist die Rettungsleitstelle unter der Rufnummer 112 anzurufen. Die Mitarbeiter dort sind geschult, fragen alle Zusammenhänge ab und geben erste Anweisungen, wie bis zum Eintreffen von Rettungskräften und Notarzt weiter zu verfahren ist. Ein Schlaganfall kann durch Verschluss eines Gehirngefäßes oder durch Einbluten nach einem Gefäßriss ausgelöst werden. Als Symptome können halbseitige Lähmung, verwaschene Artikulation, Orientierungslosigkeit, und fehlende Erinnerung an die Situation auftreten. Der Betroffene muss Fragen selbst beantworten können. Dann ist ein sofortiger Anruf bei der Rettungsleitstelle erforderlich. Wichtig ist auch, Anzeichen für einen drohenden Schlaganfall zu erkennen. Motorische- oder auch kurzzeitig auftretende Sehstörungen können darauf hinweisen. Dies sollte man immer von einem Arzt abklären lassen.
Bei allen Notfällen ist jeder verpflichtet zu helfen. Hierbei wird das stillschweigende Einverständnis des Patienten vorausgesetzt. Unterlassene Hilfeleistung kann ein Straftatbestand sein.
Im Anschluss an diese beiden Blocks beantwortete Frau Mühlenbruch Fragen aus Versammlung und gab Hinweise und Tipps zur Sicherheit in der Wohnung und zum Verhalten in der Öffentlichkeit. Der stellvertretende Vorsitzende, Rudi Pütz, bedankte sich bei Frau Mühlenbruch für die interessanten Ausführungen mit einem Präsent und die Versammlung dankte mit einem herzlichen Applaus. Ein Dank ging auch an das Rote Kreuz für die Bereitstellung des Raumes und die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen.
Pressemitteilung
Senioren Union Mendig
