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Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zu Coronavirus

Erster Coronafall in Koblenz bestätigt

Landkreis und Stadt Koblenz schalten gemeinsame Hotline frei

Erster Coronafall in Koblenz bestätigt

Symbolbild.Foto: iXimus/Pixabay

04.03.2020 - 13:56

Kreis MYK/Koblenz. Nachdem im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz zuletzt ein auswärtiger Corona-Patient behandelt wurde, hat das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz jetzt den ersten Coronafall im Koblenzer Stadtgebiet bestätigt. Eine 21 Jahre alte Medizinstudentin ist am Dienstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. „Die Koblenzerin hatte Ende vergangener Woche an einem Kongress in Karlsruhe teilgenommen. Dort hatte sie Kontakt mit einem Referenten aus Nürnberg, der bereits kurze Zeit später positiv getestet wurde. Darüber wurde die Frau noch in Karlsruhe informiert“, berichtet Michael Schönberg vom Gesundheitsamt, das für den Landkreis Mayen-Koblenz und die kreisfreie Stadt Koblenz zuständig ist. Nach dem Kongress reiste die Frau nach Koblenz zu ihren Eltern und befindet sich seitdem dort in häuslicher Quarantäne. Vorsichtshalber sind die Eltern am Mittwoch ebenfalls getestet worden. Die Ergebnisse der Untersuchungen stehen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. „Der jungen Frau geht es soweit gut. Sie zeigt nur wenige leichte Symptome. Wir stehen in ständigem telefonischen Kontakt zur ihr und ihren Eltern“, sagt Michael Schönberg. Zur generellen Situation rund um Corona, teilt Landrat Dr. Alexander Saftig mit, dass sich das Gesundheitsamt, die Verwaltungen von Stadt und Landkreis sowie die Kliniken in einem engen und regelmäßigen Austausch befinden. „Nach wie vor gibt es keinen Grund zur Panik. Wir bereiten uns seit Tagen intensiv auf mögliche weitere Fälle vor und sind bestens dafür gerüstet“, sagt der Landrat und betont, dass sich bei der Regelversorgung im Gesundheitswesen keine Einschränkungen für andere medizinische Notfälle ergeben. Um die vielen Fragen der Bevölkerung zum Coronavirus beantworten zu können, hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz alle wichtigen und allgemeinen Informationen dazu auf der Internetseite www.kvmyk.de zusammengestellt. Für Fragen und Anliegen, die darüber hinausgehen, haben der Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz ein gemeinsames Bürgertelefon eingerichtet. Die neue Hotline ist unter Tel. 0261/108-730 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende von 11 bis 16 Uhr erreichbar. Darüber hinaus können Bürger ihre Fragen auch per E-Mail an corona@kvmyk.de stellen.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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07.03.2020 20:11 Uhr
juergen mueller

Was versteht Herr Dr.Saftig unter "bestens" vorbereitet?Wenn er damit auch das sprichwörtlich zögerliche Handeln von Herrn SPAHN meint,dürfte er damit komplett daneben liegen genauso wie sein andauernder Hinweis kontraproduktiv ist,es bestehe kein Grund zur Panik.Nein,besteht auch nicht,aber dauernd darauf hinzuweisen kann doch schon bei dem ein oder anderen diese erzeugen,wie z.B.Hamsterkäufe u.die überfallartigen Besuche der Arztpraxen durch verunsicherte Menschen belegen.Nein,keine Panik - nur Sorge,weil die Menschen über die Medien erfahren,dass sich innerhalb von "Stunden" die Zahl Infizierter um 100 erhöht hat.Die einzig wirklich beruhigende Gewissheit ist,dass wir in Deutschland ein Gesundheitssystem haben,das weltweit einzigartig ist,dem die Menschen vertrauen,im Gegensatz zu der Politik.SPAHN hat durch sein Zögern,in seiner Verantwortung Fehler gemacht,indem er unterschätzt hat,dass Corona NICHT an den Grenzen CHINA`S haltmachen werde.SPAHN ist Politiker,sonst NICHTS.



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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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