Tierheim Andernach
Erster Spatenstich für den Erweiterungsbau
Baumaßnahme war dringend erforderlich
Andernach. Endlich war es soweit. Der Vorstand des Tierschutzvereins Andernach u.U.e.V., die beiden Architekten Christa Binninger und Karl Heinz Preuß sowie der Bauunternehmer hatten sich auf dem Gelände des Tierheims versammelt. Die erste Vorsitzende Dr. Monika Hildebrand machte den ersten Spatenstich für den geplanten Erweiterungsbau. Diese Baumaßnahme ist dringend notwendig. Wie es sich noch zuletzt bei der Übernahme von sieben beschlagnahmten Hunden zeigte, ist der Bau einer Hundequarantäne nicht mehr aufzuschieben. Wenn auch bisher das Tierheimteam bei kranken Hunden alle möglichen Hygienemaßnahmen durchgeführt hat, konnte aufgrund der vorliegenden baulichen Gegebenheiten eine lückenlose Isolierung nicht in erwünschtem Maß durchgeführt werden. Selbstverständlich wurden die Boxen desinfiziert, ein Schuhwechsel vor und nach dem Betreten der Anlage durchgeführt oder eine Absperrungskette gespannt, um den Publikumsverkehr fernzuhalten. Was jedoch fehlt, ist ein Raum für das Personal zum Wechseln der Kleidung Auch Reinigungsgerätschaften sowie Versorgungsutensilien können dann ohne Außenkontakt separat untergebracht werden. Leider war immer wieder zu beobachten, dass Besucherinnen und die Besucher die Absperrungen ignorierten. Sie hatten einfach das Bedürfnis gerade erkrankten Tieren zu trösten, ohne die möglichen Folgen ihres Handels zu bedenken. Erschwerend kommt hinzu, dass für die beiden Zwinger Luftkontakt durch eine fehlende Ummauerung zu den anderen Unterbringungsräumen der Hunde besteht. Natürlich ist für die Katzen ebenfalls ein Quarantänebereich in der Planung vorgesehen. Der Neubau eines Kleintierhauses brennt dem Tierschutzverein schon lange sprichwörtlich unter den Nägeln, um den Besucherinnen und Besuchern ein Beispiel tiergerechter Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen modellhaft zu zeigen. Ein ganz besonderer Wunsch kann nun mit dem Bau eines Tierarztraumes Realität werden. Bei der Aufnahme können die Tiere vor Ort untersucht und behandelt werden. Kleinere Eingriffe kann die Tierärztin, die zweimal in der Woche routinemäßig vorbeikommt, sofort durchführen. Für alle Tiere, jedoch besonders für Katzen, bedeutet der Transport in einer Box, verbunden mit einer Autofahrt, ganz besonderen Stress, der ihnen dann erspart bleibt. Bei größeren Eingriffen wird eine Fahrt zu einer Behandlung in einer Tierklinik weiterhin erfolgen. Der Tierschutzverein Andernach u.U.e.V. konnte das Umweltministerium in Mainz vorm Sinn eines Erweiterungsbaus überzeugen, sodass zur Finanzierung des Bauvorhabens Fördermittel bereitgestellt wurden. Ein großer Teil muss jedoch durch Spenden aufgebracht werden. Der Verein hofft auf die Spendenbereitschaft der Tierfreunde in der Bevölkerung sowie der Firmen und Vereine des Einzugsbereiches Andernach, der Verbandsgemeinde Pellen und der Verbandsgemeinde Weißenthurm.
Info: www.tierheim-andernach.de Spenden: KSK Mayen – IBAN DE04 5765 0010 0098 0625 32
Pressemitteilung des
Tierheims Andernach
