Empfang der Karnevalisten im Swisttaler Rathaus
Erster Tollitätenempfang von Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner
Ollheimer Kinder-Dreigestirn und Karnevalsgesellschaften im Rathaus
Swisttal-Ludendorf. Es ist ja fast alles das erste Mal, was Swisttals Bürgermeisterin seit ihrer Amtseinführung im Herbst 2015 nun zu meistern hat. Auch der „Prinzenempfang“ im Rathaus, zu dem auch Vertreter der Ratsparteien sowie einige Ortsvorsteher gekommen waren. Die Swisttaler Karnevalsgesellschaften und Damenkomitees waren mit starken Abordnungen vertreten, im Mittelpunkt der Jecken standen natürlich Swisttals einzige Tollitäten, das Kinder-Dreigestirn aus Ollheim.
Prinz Dominik II. (Cipera), Jungfrau Kevina (Kevin Schulz) und Bauer Björn (Söntgerath) hatten aber einen ebenso souveränen Auftritt wie die Hausherrin. „Karneval ist mehr als nur die Zeit von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag, im Karneval drückt sich ein Lebensgefühl aus. Karneval ist Dorfleben, Brauchtum, Wirtschaftsförderung, Jugendarbeit, Gemeinschaft und Frohsinn“, so die in der Eifel geborene Bürgermeisterin. Moderator Dirk Lüssem führte anschließend durch das Programm. Musikalisch unterhielten die Swistbachkapell und King Size Dick. Im Hinblick auf die im Rathaus verfahrene Situation nach der Abspaltung von „Die Swisttaler“ von den „Bürgern für Swisttal“ erntete der Morenhovener CDU-Ratsherr Jürgen Pump viel Beifall, als er voller Satire als „Die Muurenhovener - die 7. Kraft im Rat“ auftrat. „Einstimmig bin ich in geheimer Wahl zum Fraktionsvorsitzenden gewählt worden.
Ich bin überwältigt von meinem Vertrauen in mich“

Sehr geehrter Herr Pfeiffer - oder Herr Peters ?
Mittlerweile ist doch jedem Swisttaler klar geworden wer der Verursacher der Komödie ist - Herr Peters nämlich selbst, und sonst niemand !
Wer am lautesten brüllt - hat wie immer am wenigsten recht.
Herr Wiesner ist ehemaliges Ratsmitglied der SPD.
Er hat doch unmissverständlich die Möglichkeiten genannt.
Wenn man seine Wünsche nicht erfüllt bekommt, kann man Kompromisse eingehen oder sein Mandat ehrlicherweise niederlegen.
Zu Kompromissen waren die vier Swisttaler Komödianten nicht bereit. Dann sollten sie gefälligst auch den Charakter besitzen und als Rat zurücktreten. Eine Wählergemeinschaft tut Swisttal wirklich gut. Aber wir haben schon eine ! Die vier Swisttaler könnten bei der nächsten Wahl antreten und ihr Glück auf ehrlichem Wege versuchen. Wer die dann noch will ? Das was die Fehlgeleiteten aber jetzt machen ist einfach nur lächerlich und unehrenhaft !
Es ist wirklich interessant, nicht einmal in der Karnevalszeit kann man mit dem Problem umgehen, dass die BfS Führung bzw. deren Ratsherr verursacht hat. Man sollte sich mal die Mühe machen darüber nachzudenken, warum denn von 7 ehemaligen BfS Ratsmitglieder 4 gegangen sind. Bei den verbleiben 3 BfS Ratsmitgliedern ist auch noch eine Nachrückerin dabei. Einer hat sich schon vorher aus dem Staub gemacht und ist weggelaufen. Die Frage, wer denn den Wählerwillen wirklich verkörpert ist damit beantwortet. Der untaugliche Versuch zu behaupten, weil man den Namen BfS mitgenommen hat, dass dies den Wählerwille darstellt ist schlicht Unsinn. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann hatten Ratsmitglieder "Die Swisttaler" Platz 1-4 auf der Liste der BfS und wurden deshalb gewählt. Der Inhalt zählt und nicht der Name. Das die CDU nun um die BfS buhlt und sich vermutlich dafür prostituiert ist erschütternd. Warum wird denn der Verursacher, die BfS, nicht einmal entsprechend angegriffen?
Die Ergüsse von CDU-Ratsmitglied Jürgen Pump ausserhalb der Karnevalssaison haben die Ratskollegen und Zuhörer im Ratssaal schon des öfteren über sich ergehen lassen müssen. Ein Zugewinn an Erkenntnissen konnte bislang kaum registriert werden. Nicht politisches Feingefühl scheint die Stärke von Herrn Pump auszumachen, eher die flache Polemik. Man könnte einfach mal erwarten, dass ein selbsternannter Fachmann für Kommunalpolitik auf die Idee kommt, zu fragen, warum überhaupt vier Ratsmitglieder als finale Konsequenz zur Einhaltung ihrer Wahlversprechen den Ausstieg aus der BfS gewählt haben. Aber dagegen spricht wahrscheinlich, dass politisch Konfidente sich ungern outen und lieber bierselige Karnvalsveranstaltungen für vermeintlich witzige Attitüden nutzen..