Allgemeine Berichte | 21.02.2020

Stadtverwaltung Bendorf setzt auf nachhaltige Mobilität

Erstes Elektrofahrzeug im städtischen Fuhrpark

Freuen sich über den künftigen Einsatz der Elektrofahrzeuge (von links): Peter Wilkes, Ortsbürgermeister der Gemeinde Plaidt, Klaus Bell und Jürgen Zinken, Bürgermeister und Beigeordneter der Verbandsgemeinde Pellenz, Michael Kessler, Bürgermeister der Stadt Bendorf, sowie Joachim Plitzko, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Mendig, und Landrat Dr. Alexander Saftig. Foto: Kreisverwaltung/Morcinek

Bendorf. Der neueste Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bendorf ist leise, sparsam und umweltfreundlich. Und er ist kein Zweibeiner, sondern bewegt sich auf vier Rädern. Mit dem StreetScooter Work Pickup hat die Stadtverwaltung kürzlich ihr erstes Elektro-Fahrzeug in ihren Fuhrpark aufgenommen. Zusammen mit der Wallbox (Lademöglichkeit) beliefen sich die Anschaffungskosten auf rund 45.000 Euro, wovon die Hälfte vom Bundesumweltministerium gefördert wurde. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Gemeinsam mit dem Landkreis Mayen-Koblenz, den Verbandsgemeinden Maifeld, Pellenz und Mendig, der Stadt Vallendar und der Ortsgemeinde Plaidt wurde ein gesammelter Antrag zur Förderung gestellt. So konnten im Kreis acht Elektrofahrzeuge mit der dazugehörigen Ladeinfrastruktur für die Verwaltungen beschafft werden. Vorgesehen ist der Elektro-Pickup in Bendorf vor allem für den Bauhof. Mitarbeiter Eugen Becker nutzt das Gefährt, um die städtischen Mülleimer anzufahren und zu leeren z.B. an den Buswartehallen und Grünanlagen, aber auch um dem sogenannten wilden Müll, der unsachgemäß im Stadtgebiet entsorgt wird, zu Leibe zu rücken. Vorher hat er die Arbeiten mit einem Dieselfahrzeug erledigt, wobei es durch das ständige Stop-and-go auch immer wieder zu Schwierigkeiten mit dem Motor kam. Durch die Anschaffung des Elektrofahrzeuges mit 40 kWh-Batterie ist der direkte CO2 -Ausstoß auf Null reduziert. In einem Jahr werden dadurch rund 2.000 Kilogramm CO2 eingespart. Neben dem umweltfreundlichen Aspekt ist das Fahrzeug auch deutlich geräuschärmer. Mit der Anschaffung des StreetScooters führt die Stadt Bendorf ihr Engagement im Bereich des Klimaschutzes fort. Zudem sollen die Mitarbeiter des Bauhofes durch die Nutzung des Elektrofahrzeuges Erfahrungen im Umgang mit der neuen Antriebstechnik sammeln und hierdurch zur Akzeptanz einer nachhaltigen Mobilität beitragen.

Pressemitteilung Stadt Bendorf am Rhein

Freuen sich über den künftigen Einsatz der Elektrofahrzeuge (von links): Peter Wilkes, Ortsbürgermeister der Gemeinde Plaidt, Klaus Bell und Jürgen Zinken, Bürgermeister und Beigeordneter der Verbandsgemeinde Pellenz, Michael Kessler, Bürgermeister der Stadt Bendorf, sowie Joachim Plitzko, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Mendig, und Landrat Dr. Alexander Saftig. Foto: Kreisverwaltung/Morcinek

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
rund ums Auto
Anzeigensponsoring Sommerbunt - o.B.
Verkaufsstart KuK
Anzeige 12 Stunden Nürburgring
Empfohlene Artikel
Mitten in der Altstadt von Koblenz, dort wo Touristen und Einheimische gerne stehen bleiben, steht er: der Schängelbrunnen.
33

Koblenz. Seit 1941 plätschert er auf dem Willi-Hörter-Platz in der Altstadt vor sich hin. Oder besser gesagt: er spuckt sich tapfer durch die Jahrzehnte. Dieser Brunnen ist aber kein stilles Wasserspiel, sondern wie ein echter Koblenzer ein wahres Original. Original: frech, unbeeindruckt und leicht verschmitzt. Lesen Sie den kompletten Artikel im BLICK aktuell-RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Mit dem 1. Juli 2026 endete eine prägende Ära am St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach.
116

Andernach. Nach vielen Jahren engagierter und vorausschauender Arbeit verabschiedete sich Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn in den Ruhestand. Sie hinterlässt einen modernen Gesundheitscampus, der wirtschaftlich solide aufgestellt ist und sich den Herausforderungen eines sich tiefgreifend wandelnden Gesundheitswesens mit einer klaren Zukunftsstrategie stellt. Lesen Sie den kompletten Artikel im BLICK aktuell-RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel