Trio „Bandbreite“ zu Gast im „Alten Bahnhof“
Erstes klassisches Konzert des Jahres
Puderbach. Für das erste klassische Konzert des Jahres 2017 war das Trio „Bandbreite“ in den „Alten Bahnhof“ in Puderbach gekommen.
Die drei Musikpädagogen Johannes Geffert, Hendrike Steinebach und Ulrike Friedrich brachten dem Publikum an diesem Abend ihre Botschaft nah – nämlich, dass die sogenannte „ernste“ Musik, gar nicht immer so ernst sein muss und durchaus vielseitig und humorvoll daherkommen kann.
Dabei stellen sie sich und dem Publikum die Frage, wie sich Jean Philippe Rameau gackernde Hühner vorgestellt hat oder was ist für Jacques Ibert ein kleiner weißer Esel.
Das Trio kombiniert die Musik der jeweiligen Zeit mit den entsprechend alten Instrumenten, lockert das Programm aber auch immer wieder durch moderne Stücke insbesondere aus dem Swing auf.
So lernen die Zuschauer den Unterschied zwischen einem historischen Virginal und einem Klavier oder einer barocken und modernen Geige hautnah kennen.
In dem abwechslungsreichen Programm der drei Künstler erfahren die Gäste viel Wissenswertes und lernen die Unterschiede im Klang auch direkt kennen. Jeder der drei Künstler wusste auf leichte und humorvolle Weise die eine oder andere Anekdote zu den Stücken, aber auch einiges an Hintergrundinformationen zu seinen Instrumenten zu erzählen.
Publikum forderte Zugabe
Johannes Geffert zeigt sein Können auf dem historischen Virginal und dem Klavier, Hendrike Steinebach beherrscht die barocke und moderne Geige und Ulrike Friedrich spielt Traversflöte und Böhmflöte.
Nach dem gut anderthalbstündigen Konzert mussten die drei Künstler im gut besuchten Bahnhof noch eine Zugabe geben, bevor sie in den wohlverdienten Feierabend gehen konnten.
