19. Frühstückstreff im Haus der Bildung
„Es braucht einen langen Atem“
Bündnis für Fachkräfte diskutierte zum Thema „Flüchtlinge - Ankommen auf dem regionalen Arbeitsmarkt“
Bonn. Beim 19. Frühstückstreff des Bündnisses für Fachkräfte informierten sich die 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung und sozialen Institutionen zum Thema Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Diese Aufgabe stelle eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar, für die man sich gut gerüstet fühle, so das Fazit der Veranstaltung. Spracherwerb und Qualifizierung sind die richtigen Schritte auf dem Weg der Integration. Allen Teilnehmern ist dabei noch einmal deutlich geworden, dass es einen langen Atem hierfür braucht. Die Teilnehmer diskutierten die Voraussetzungen für gelingende Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, möglichst ohne großen Zeitverlust. Zukünftige Beratungsangebote im Integration Point und die neue APP „Ankommen“ werden hierzu einen Beitrag leisten.
Im Impulsvortrag referierte Dr. Jessica Erbe vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zu den Erfahrungen mit dem Anerkennungsgesetz. Nach ihrer Einschätzung handelt es sich um ein gutes Instrument, nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für Deutsche mit Migrationshintergrund. Im „Round Table Gespräch“ diskutierte die Referentin mit dem Unternehmer Paul Faßbender, Faßbender-Tenten GmbH & Co. KG, Saadeddine El-Sheikh Ali und Jian Badrakhan, YASA e.V., Thomas Kill, Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg sowie Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn die Chancen für Flüchtlinge auf dem regionalen Arbeitsmarkt.
Alle Beteiligten appellierten, den jeweiligen Einzelfall individuell zu betrachten.
Pressemitteilung der
Agentur für Arbeit Bonn
