Allgemeine Berichte | 08.12.2016

KATWARN-Probealarm am Montag:

Es gab Schwachstellen

Es gab Schwachstellen

Das ergänzende Katastrophenwarnsystem KATWARN wird bei regelmäßigen Probealarmen getestet. Zweck dieser Probealarme ist es, etwaige Schwachstellen aufzudecken. Der KATWARN-Probealarm am Montag, bei dem erstmals die Übermittlung von Hochwasserwarnungen für kleine und mittlere Flüsse getestet wurde, hat landesweit nicht reibungslos funktioniert. Das teilte jetzt das rheinland-pfälzische Ministerium des Inneren und für Spoert mit. In den nächsten Tagen und Wochen gelte es, Fehlersuche zu betreiben und auch bei einem landesweiten Hochwasseralarm für ein störungsfreies Funktionieren der Warn-APP KATWARN zu sorgen.

Der Probealarm diente dem ersten Test der neuen Anbindung des Warnsystems an den Hochwassermeldedienst des Landesamts für Umwelt in Rheinland-Pfalz. Nachdem der Probealarm ausgelöst worden war, erhielt nur etwa die Hälfte der KATWARN-Nutzer in Rheinland-Pfalz die entsprechenden Pushmeldungen (Warnungen mit akustischem Signal).

Aufgrund der speziellen und für KATWARN neuen Datenlage (Hochwasserwarnungen) wurden nicht alle Warninformationen optimal verarbeitet, und es kam offenbar zu einer Verminderung der versandten Nachrichten. In einzelnen Gebieten des Landes gab es gar keine Warnmeldungen. Über die Gründe dieser Fehler liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Die Entwickler der KATWARN-App analysieren derzeit die erfolgten Hochwasserwarnungen und die eingegangenen Fehlermeldungen. Danach sollen die Störungen beseitigt werden, um eine optimale Information der Bevölkerung im Ernstfall zu gewährleisten.

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