Allgemeine Berichte | 27.06.2016

Entscheidung zur Rückerstattung der Ticket-Preise von Rock am Ring fällt Ende Juni

Etwa 1.300 Besucher fordern ihr Geld zurück

Rock am Ring-Besucher gründeten Facebook-Gruppe

Ein Großteil der Künstler konnte aufgrund mehrerer Gewitter in diesem Jahr gar nicht beim Musikfestival Rock am Ring in Mendig auftreten. Archiv/Manstein

Mendig. Das Wetter hatte erstmals in der Geschichte des Festivals „Rock am Ring“ Anfang Juni dafür gesorgt, dass die Großveranstaltung in Mendig abgebrochen wurde. Viele Fans waren nach diesem Unwetter geplagten Wochenende verärgert und hatten sich nach einer entsprechenden Meldung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (wir berichteten) anwaltlich beraten lassen. Medienberichten zufolge haben sich bis dato etwa 1.300 Besucher beim Veranstalter Marek Lieberberg gemeldet, um einen Teil des gezahlten Ticketpreises zurückerstattet zu bekommen. Die Frage nach einer möglichen Teilrückerstattung soll bis Ende Juni geklärt sein. Der Deutschen Presseagentur (dpa) sagte Veranstalter Lieberberg, dass die Anliegen der Fans in den nächsten Wochen geprüft würden und man eine faire Lösung anstrebe. Auf Facebook hatte sich indessen eine geschlossene Gruppe von RaR-Besuchern unter dem Namen #RaR2016-refound Community gebildet. Die über 1.500 Mitglieder starke Facebook-Gruppe möchte ebenfalls eine Teilerstattung des Geldes bewirken. Laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz stehen die Chancen, einen Teil des Eintrittspreises wieder zu bekommen, nicht schlecht. Die Höhe der Erstattung richtet sich dabei nach der Zahl der tatsächlich ausgefallenen Musik-Acts. „Sollte sich herausstellen, dass zum Beispiel die Hälfte der Konzerte nicht stattfinden konnte, dann liegt der erstattungsfähige Betrag unserer Auffassung nach bei etwa 50 Prozent des Eintrittspreises“, so der Christian Gollner, Rechtsreferent der Verbraucherzentrale.

Ein Großteil der Künstler konnte aufgrund mehrerer Gewitter in diesem Jahr gar nicht beim Musikfestival Rock am Ring in Mendig auftreten. Foto: Archiv/Manstein

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Wir helfen im Trauerfall
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0006#
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0007#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0354#
Stellenanzeige Nachtbereitschaft
Empfohlene Artikel
Die Stadt Rheinbach hat die erste von insgesamt drei Hochleistungspumpen für den Einsatz bei Starkregenereignissen in Dienst gestellt. Foto: Statdt Rheinbach
9

Rheinbach. Die Stadt Rheinbach hat die erste von insgesamt drei Hochleistungspumpen für den Einsatz bei Starkregenereignissen in Dienst gestellt. In Kombination mit mobilen Hochwasserschutzelementen erweitert die Stadt ihre Möglichkeiten, insbesondere den Ortsteil Flerzheim künftig noch besser vor den Folgen extremer Niederschläge zu schützen. Die Maßnahme ist Teil des präventiven Hochwasserschutzes im Wiederaufbauplan nach der Förderrichtlinie Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen.

Weiterlesen

Die Kinder konnten die Entwicklung der Schmetterlinge hautnah miterleben.  Fotos: Dominika Hefczyc und Hilal Akkoyun
21

Rheinbrohl. In der Naturpark-Kita CASA VIVIDA in Rheinbrohl drehte sich in den vergangenen Wochen alles um den faszinierenden Lebenszyklus von Raupen und Schmetterlingen. Die Kinder der Gruppen Schlossgespenster, Burgdrachen und Blaue Wichtel konnten die Entwicklung der kleinen Tiere ganz hautnah miterleben und dabei viel über die Natur lernen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Unfall auf der A61.
1663

Aufwendige Bergungsarbeiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler

11.06.: Unfall auf der A61: LKW kippt von der Fahrbahn

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, ereignete sich gegen 5:00 Uhr morgens auf der Autobahn 61 in der Nähe von Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Unfall mit einem Lastwagen. Der LKW fuhr von der Fahrbahn ab und stürzte um, was eine aufwendige Bergung zur Folge hatte. In der Folge kam es zu stundenlangen Verkehrsbehinderungen.

Weiterlesen