Allgemeine Berichte | 01.06.2016

Katholische Kindertagesstätte St. Johannes d.T in Adenau

Evakuierungsübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Adenau

Ein spannender Kindergartentag - es gab viel zu bestaunen und lernen.privat

Adenau. Im Rahmen des Themas „Rundherum in unserer Stadt“ haben sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen mit „Brandschutz und Feuerwehr“ beschäftigt. Brandschutz spielt in der Kita St. Johannes d.T. in Adenau eine wichtige Rolle. Sobald Eltern ihre Kinder der Obhut der Adenauer Kita anvertrauen, geht ihre Aufsichtspflicht auf den Träger der Einrichtung, die Katholische KiTa gGmbH Koblenz und deren pädagogische Fach- und Führungskräfte im Kindergarten über. Die Mitarbeiterinnen übernehmen die Aufgabe der Erziehung und haben gleichzeitig die Pflicht, für die Sicherheit und den Schutz der Kinder zu sorgen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, denn die Jüngsten sind je nach Alter und Entwicklungsstand nicht in der Lage, Gefahren zu erkennen und einzuschätzen. Gemeinsam mit den Kindern haben sich die Erzieherinnen mit dem Thema “Brandschutz und Notfall“ auseinandergesetzt. Unfälle durch Brand lassen sich durch das Einhalten baulicher, technischer und organisatorischer Vorschriften und entsprechender präventiver Maßnahmen zum Brandschutz vermeiden. Um im Notfall entsprechend handlungsfähig zu sein, gibt es ein gut durchdachtes Notfall- und Brandschutzkonzept in der Kita Adenau. Dieses greift bei jeglichem Notfall, von der kleinen Verletzung eines Kindes bis hin zum Amoklauf.

Jedes Jahr führen die pädagogischen Mitarbeiterinnen mit den Kindern die notwendige Brandschutzerziehung und Evakuierungsübung durch.

Das pädagogische Personal wird jährlich zum Brand- und Notfallschutz geschult und zwei der Erzieherinnen sind ausgebildete Brandschutzhelferinnen. In diesem Jahr gab es am 25. Mai eine gemeinsame Evakuierungsübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Adenau. Schon vor einigen Wochen wurde die Übung mit den Wehrleitern Dieter Merten und Ernst Krämer sowie der Standortleiterin der KiTa Barbara Fyrnys-Kutsch im Kindergarten vor Ort geplant und besprochen.

Dann fand über drei Wochen die Brandschutzerziehung in vielfältiger Art und Weise mit den Kindern statt. Und am 25. Mai um 10 Uhr war es soweit.

Die Brandmeldeanlage in der Kita wurde ausgelöst, ein Notruf an die Feuerwehr abgesetzt und dann ging die Evakuierung der rund 100 anwesenden Kinder ruhig und geordnet vonstatten. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen geleiteten die Kinder zum Sammelplatz gegenüber des Kindergartens und im sicheren Abstand konnten die Kinder die eintreffende Feuerwehr bestaunen. Und jetzt wurde es richtig spannend. Die Einsatzleitung der Feuerwehr klärte mit der Kita-Leitung, ob alle Kinder und Mitarbeiterinnen den Kindergarten verlassen haben. Anhand der ständig geführten Anwesenheitslisten von Kindern und Personal konnten die Erzieherinnen sofort Mitteilung geben, dass alle Kinder und das gesamte Personal in Sicherheit waren.

Sodann wurden die Schläuche ausgerollt und ein Angriffstrupp suchte nach dem vermeintlichen Brandherd in der Kita. Ein gemaltes Feuer aus Pappe simulierte das Feuer in der Küche der Kita. Jetzt wurde die lange Leiter des Feuerwehrautos ausgefahren und dann Wasser Marsch. Die ganze Kita wurde von außen „gelöscht“. Das war ein spannendes Erlebnis für die kleinen Zuschauer, obwohl das eine oder andere Kind auch ein bisschen Sorge hatte, ob es sein Kuscheltier später noch heil in der Kita wiederfinden kann. Nach Beendigung der Übung durften alle Kinder die drei großen Feuerwehrautos bewundern. Da gab es viel zu bestaunen und wer besonders mutig war, durfte auch auf den Beifahrersitz des Feuerwehrautos klettern.

Ein spannender Kindergartentag für alle Kinder, mit einem ernsten Hintergrund.

Die Kinder haben viel gelernt in den letzten Wochen und wissen nun genau Bescheid. Wichtig ist noch zu sagen, dass auch die erwachsenen Leute daran denken sollen, sich immer sicher zu verhalten und ein gutes Vorbild zu sein. Auf dem Weg zur Kita war der Weg der Feuerwehr an einigen Stellen durch parkende Autos so eng, dass die Feuerwehr nur sehr schlecht durchkam. Solches Verhalten kann im Notfall schlecht ausgehen. Man muss sich also immer so verhalten, dass man im Notfall niemanden behindert! Ein herzliches Dankeschön an die Freiwillige Feuerwehr Adenau!

Ein spannender Kindergartentag - es gab viel zu bestaunen und lernen.Foto: privat

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