Allgemeine Berichte | 31.01.2020

Flüchtlingshilfe Mayen-Koblenz fördert den interreligiösen Dialog

Exkursion hat drei Weltregionen im Blick

Ein Halt der Exkursion war die Ditib-Moschee in Köln-Ehrenfeld. Foto: privat

Mayen. Rund 40 Ehrenamtliche der Flüchtlingshilfe haben gemeinsam mit Migranten eine Exkursion nach Köln unternommen, um wesentliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Judentum, Christentum und Islam kennenzulernen. Dazu eingeladen hatte das Vernetzungsprojekt ZWO –„Zugewanderte integrieren, Wege bereiten, Orientierung geben“ der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

„Die Exkursion war ein Dankeschön an die zahlreichen Ehrenamtler der Flüchtlingshilfe und hat zudem den Austausch mit Migranten gefördert“, sagte Michael Kock, Projektverantwortlicher von „ZWO“. Auf dem Programm stand der Besuch der Kölner Synagoge, eine Führung im Kölner Dom und der Besuch der DITIB-Zentralmoschee. Die 2018 eröffnete Moschee bot einen eindrucksvollen Einblick in die moderne islamische Architektur. Muslimische Migrantinnen erklärten den anderen Teilnehmern geläufige islamische Alltagsriten und die sakralen Gegenstände einer Moschee. Während der Führung durch die „älteste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen“ beantwortete ein Gemeindemitglied die Fragen der interessierten Teilnehmer. Abschließend lernten die Teilnehmer den Kölner Dom bei einer Führung kennen, in dem die Reliquien der Drei „Weisen aus dem Morgenland“ verehrt werden. „Es war schön zu sehen, wie sich die Teilnehmer über die Gemeinsamkeiten der drei Religionen bewusst wurden“, betonte Julia Seidl, die als Projektmitarbeitern die Exkursion organisiert hatte. Die Exkursion wurde mit Mitteln des Asyl-Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

Pressemitteilung

der Kreisverwaltung

Mayen-Koblenz

Ein Halt der Exkursion war die Ditib-Moschee in Köln-Ehrenfeld. Foto: privat Foto: Herbert Kasper

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