Besuch der bildungspol. Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Helga Lerch
FDP in der Bodelschwingh-Schule
Bendorf. Ein umfangreiches Informationsprogramm absolvierte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Helga Lerch, vor kurzem auf Einladung der Bendorfer Freien Demokraten.
Frau Lerch aus Ingelheim studierte Anglistik und Politikwissenschaften an der UNI Mainz, betreute später als „regionale Fachberaterin“ 40 Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen sowie eine Waldorf-Schule in Rheinhessen und der Pfalz, baute ab 2008 das G-8-Ganztagsgymnasium in Nackenheim als Direktorin auf und wurde 2017 in den rheinland-pfälzischen Landtag gewählt. Sie ist dort stellvertretende Fraktionsvorsitzende, bildungspolitische Sprecherin und Mitglied in den Ausschüssen für Gleichstellung/Frauenförderung sowie für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Darüber hinaus gehört sie seit 20 Jahren dem Kreistag in Mainz-Bingen an und führt seit 2004 die dortige Fraktion der Liberalen.
Als erste Station hatten die liberalen Parteifreunde in Bendorfer die Bodelschwingh-Grundschule in Mülhofen ausgewählt, eine Schwerpunktschule mit der Möglichkeit der Frühbetreuung ab 7 Uhr, die dem Gedanken der Integration/Inklusion für Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf folgt. Der Rektor Michael Wetzlar und sein Stellvertreter, Herr Dumont, erläuterten im Beisein einer Vertreterin des Personalrats sowie des Elternausschusses die Aufgabenstellung, die Angebote aber auch die Grenzen der Schule. Ein Einblick in den Unterricht einer ersten Klasse zeigte dabei, dass die Schüler sowohl mit traditionellen Mitteln wie Block und Stift, aber auch mit Sand oder mit speziellen Tablets Buchstaben lernen und lebhaft aber auch wissbegierig-diszipliniert arbeiten.
Beim Rundgang durch das Schulgebäude wurde der Umfang der auf insgesamt 1,8 Mio. Euro veranschlagten Sanierungsmaßnahmen deutlich, die zwei zusätzliche Klassenräume mit überdachter und barrierefreier Pausenhoffläche sowie eine umfangreiche energetische Erneuerung umfasst. Hierbei stellte man übereinstimmend fest, dass die bisherigen Schulbaurichtlinien veraltet sind und beispielsweise für Anforderungen wie Inklusion/moderne Medien nicht mehr ausreichen.
Frau Lerch lobte das erkennbar außergewöhnliche Engagement der Lehrkräfte sowie die deutlich positive Atmosphäre dieser Schule und bedankte sich nach einer intensiven Diskussion mit den Beteiligten für den freundlichen Empfang. Sie wurde von Günther Bomm, dem FDP-Stadtverbandsvorsitzenden, Herbert Speyerer als Vertreter im Stadtrat, Karin Plank-Dietz als FDP-Vertreterin im Schulträgerausschuss des Kreises und Peter Meffert, der digitale Früherziehung ehrenamtlich in dieser Schule angeboten hatte, begleitet.
Pressemitteilung
der Freien Demokraten Bendorf