Aktuelles aus der Wachtberger Flüchtlingshilfe
Fachbereichsleiter zieht positve Billanz
Wachtberg. Aktuell, mit Stand vom 12. Februar, sind in der Gemeinde Wachtberg 410 Flüchtlinge untergebracht. Seit Jahresbeginn war die Zahl nur geringfügig gestiegen. Für Februar hatte die Bezirksregierung Arnsberg sogar keine oder nur eine sehr eingeschränkte Zuweisung weiterer Asylsuchender angekündigt. „Zurzeit liegen uns auch keine neuen Zuweisungen vor, aber ob das wirklich bis zum Monatsende anhält, bleibt natürlich abzuwarten“, sagt Fachbereichsleiter Alfons Engels.
Karneval – alle hatten Spaß
Insgesamt zieht er, auch mit Blick auf die gerade zu Ende gegangenen Karnevalstage, eine positive Bilanz. In einem zwölfseitigen Flyer, der im Vorfeld an die Wachtberger Flüchtlinge verteilt worden war, hatte die Gemeinde Wachtberg in deutscher und arabischer Sprache bereits über den Karneval informiert und die wichtigsten Fragen dazu beantwortet. Die jecken Tage waren dann auch ruhig, besondere Vorkommnisse seien nicht registriert worden. Im Gegenteil, sowohl beim Gemeindekarneval als auch an den Straßenumzügen haben einige Flüchtlinge mit Spaß an der für sie neuen fünften Jahreszeit teilgenommen. Und das mit den Kamellen gefiel den Kleinen unter den weitgereisten Neubürgern auch schnell ... begeistert sammelten sie wie all die anderen Kinder die von den Karnevalisten verteilten Süßigkeiten. Sogar kostümiert hatten sich einige kleine Neu-Jecken, erzählt Kurt Zimmermann von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft, und so sei der Samstagstreff im katholischen Familienzentrum in Berkum am Karnevalssamstag ein besonders buntes und lustiges Beisammensein gewesen.
Vorbereitungsklasse – alle fleißig dabei
Auch Ehrenamtskoordinatorin Andrea Walter hat eine Erfolgsmeldung: Die Vorbereitungsklasse im Berkumer Schulzentrum ist gut angelaufen. Derzeit dreizehn Flüchtlingskinder lernen dort in eigenen Räumen vor allem Deutsch und Mathematik, aber auch Kunst, Musik und Sport stehen auf dem Programm sowie allgemeine Hilfestellungen, um sich in die neue Lebenssituation leichter einzufinden. In der Klasse werden diejenigen Flüchtlingskinder unterrichtet, die aufgrund ihres noch nicht bestimmten endgültigen Wohnortes zurzeit noch nicht einer der Wachtberger Grundschulen zugeordnet werden können. „Zu Beginn haben ehrenamtliche Helferinnen die Kinder auf der Fahrt mit den Schulbussen begleitet“, berichtet Walter, „inzwischen fahren sie schon selbstständig und kommen gerne zur Schule.“
Wohnungen weiterhin gesucht
Auch weiterhin sucht die Gemeindeverwaltung Wachtberg zur Unterbringung von Flüchtlingen Wohnungen und Häuser aller Größen. Interessierte, die Wohnraum zur Vermietung anbieten möchten, melden sich bitte bei Alfons Engels, Tel. (02 28) 95 44 155, E-Mail alfons.engels@wachtberg.de. Pressemitteilung der
Gemeinde Wachtberg
