Allgemeine Berichte | 15.01.2025

„Equipe Eurodek“ weiterhin für Europa und Demokratie unterwegs im Sattel

Fahrrad-Infrastruktur in der Region weiter ausbauen und Unfälle vermeiden

Für den weiteren Ausbau von Radwegen und die Vermeidung von zu vielen Fahrradunfällen setzt sich die Equipe EuroDeK 2025 ein. Foto: Uli Schmidt

Montabaur. 2025 soll mit Blick auf das Fahrradfahren ein gutes Jahr werden! Und das möglichst unfallfrei für alle Radfahrenden in der schönen Landschaft an der Lahn und im Westerwald! Zudem soll der Bau von Radwegen und weiterer Infrastruktur für diese umweltschonende Form der Mobilität voran kommen. Darin waren sich die Aktiven, Partner rund Freunde des heimischen Radsportteams „Equipe EuroDeK“ beim jährlichen Radler-Neujahrstreff einig.

Aber im Saal des Gasthauses „Zum grünen Baum“ in Horbach wurde dabei auch an die Gefahren erinnert: Fahrrad-Unfälle sind in der Region zwischen dem Westerwald und dem Rhein-Lahn-Kreis gar keine Seltenheit: „Radfahrer stürzt, weil Autofahrer die Tür unbedarft geöffnet hat“. „Radlerin verletzt sich schwer, weil ein Auto sie übersehen hat“. In besonders tragischen Fällen kommen Fahrradfahrende bei solchen Unfällen auch ums Leben. Dabei sind laut des Statistischen Bundesamts die Zahlen der Verkehrstoten und der Schwerverletzten seit Jahren rückläufig, wie beim Neujahrstreff der Radsportler und Gäste berichtet wurde.

Doch im Dezember veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine Meldung, in der es heißt, dass die Zahl der Verkehrstoten 2024 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich nahezu unverändert geblieben ist. Und unter diesen Verkehrstoten gibt es eben auch einige Radfahrer. Die Gründe: keine Knautschzone, man wird von Autofahrern gerne mal übersehen oder ist im schlimmsten Fall durch Alkoholkonsum selbst für einen Unfall verantwortlich. Immerhin kann man selbst viel dazu beitragen, sich vor Unfällen zu schützen. Und das sollte man auch tun. Am wichtigsten dabei: Helm tragen und kontrolliert fahren. Und das am liebsten auf sicheren Radwegen!

Für die Aktiven und Verantwortlichen der traditionsreichen Equipe EuroDeK war es auch eine passende Gelegenheit, die umfassenden Planungen für das neue Jahr vorzustellen, das für die Hobby-Radsportler wieder eines voller Möglichkeiten werden soll. Ein Höhepunkt dabei am 6./7.9.2025 eine Themenfahrt unter dem Motto „Erinnern…für die Demokratie“, bei der Gedenkstätten für die Opfer der Nazidiktatur besucht werden sollen. Über die Weiterentwicklung der Equipe soll intensiv bei einem gemeinsamen „Arbeitsfrühstück“ am 22.2., im Karlsheim in Kirchähr gesprochen werden.

Für diese und weitere Vorhaben suchen die Equipler in den beiden heimischen Radsportvereinen RSG Montabaur und RSV Oranien Nassau noch einige Sponsoren, die das Team mit ihren Leitzielen Europa, Demokratie und Klimaschutz noch bei der Realisierung ihrer vielen Projekte unterstützen wollen. Bisher freuen sich alle über die Förderung durch die Sparkasse Westerwald-Sieg und Holzbau Kappler mit Sitz im Gelbachtal. Mehr Infos zur Equipe EuroDeK und den Möglichkeiten, diese zu unterstützen sowie einer aktiven Teilnahme, gerne unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

Für den weiteren Ausbau von Radwegen und die Vermeidung von zu vielen Fahrradunfällen setzt sich die Equipe EuroDeK 2025 ein. Foto: Uli Schmidt

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