Fairtrade-AG beim Internationaler Weltfrauentag
Sinzig. Verbindungen machen stark – und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Frauen gemeinsam ermutigen und unterstützen. Anlass war, wie in jedem Jahr, am 8. März der Internationale Weltfrauentag. Für die Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig ist es nun schon ein Ritual, fair gehandelten Rosen an Frauen in verschiedenen Institutionen zu verschenken. Am diesjährigen Weltfrauentag beteiligte sich die Fairtrade-AG im Rathaus bei einem Treffen unter dem Titel „Sinziger Frauen - gestern und heute“. Dazu hatte das Frauennetzwerk Merida e.V. in Kooperation mit der Stadt Sinzig, dem HeimatMuseum Schloss Sinzig, dem Haus der offenen Tür (HoT), dem Beirat für Migration und Integration sowie der Bildungslandschaft (BILA) Sinzig eingeladen. Damit wurden engagierte Frauen zusammengeführt, die sich für Frauenrechte, Bildung, Völkerverständigung, Dialog, Vielfalt, Demokratie und Gleichstellung einsetzen. Der weit über die Stadt Sinzig aktive Verein Merida hat den Frauentag mit einem großen Buffett für ein interkulturelles Fastenbrechen bereichert und somit auch den Einblick in andere Kulturen aus kulinarischer Sicht eröffnet. Doch Merida steht nicht nur für die „kulinarische Völkerverständigung“, sondern engagiert sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen: unter anderem für Frauenrechte, Gleichberechtigung und Bildung. Seit 2006 verteilt Songül Erdem von Merida am Weltfrauentag Rosen an Frauen. Da hat sich gleich eine Gemeinsamkeit zur Fairtrade-AG ergeben, die ebenfalls seit vielen Jahren Rosen aus fairem Handel an Frauen verschenkt: die Vernetzung zwischen Merida und der Fairtrade-AG hat sogleich begonnen! So konnte sich auch die Fairtrade-AG mit einem kleinen Vortrag zu den Grundlagen und Zielen des Fairen Handels in den gelungenen Frauentag einbringen und allen Frauen eine fair gehandelte Rose überreichen. „Wir möchten hiermit die sehr engagierte Arbeit von Frauen in Sinzig würdigen und gleichzeitig auf die Arbeitssituation von Frauen im globalen Süden aufmerksam machen, die für uns viele Waren herstellen. Eine Win-Win-Situation für Frauen hier und dort. Fairtrade hat das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Dies geschieht unter anderem durch existenzsichernde Löhne, Arbeitsschutz, geregelte Arbeitszeiten und Mitbestimmung,“ erläutert Renate Adams von der Fairtrade-AG und bedankte sich für den konstruktiven und gelungenen Weltfrauentag.
Artikel melden
Lärmschutz für Bengen
- K. Schmidt: Funfact: Gegen Lärm von Flugplatz und insbesondere Sportschießstand hätte Herr Orthen als Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler schon lange etwas tun können, schließlich liegen diese Lärmquellen auf...
Grüne fordern verbindliche Offenlegung
- Michael Gülck: Die Forderung nach einer verbesserten Datengrundlage zu bestehenden Biogas-Blockheizkraftwerken sowie nach einer frühzeitigen Einbindung relevanter Akteure ist aus planerischer Sicht grundsätzlich nachvollziehbar.
Ahrtal: Schwierigkeiten beim Wiederaufbau der Radwege
- K. Schmidt: "Hier wird es aber noch viele Behörden-Abstimmungen geben müssen." - und kein Mensch bzw. Politiker merkt, wieviel Schwachsinn in diesem Satz steckt, wie sehr dieser Umstand den Wiederaufbau lähmt und...
Polizei: Rechtliche Folgen können drohen
Meteorit in Güls: Keine fremden Grundstücke betreten
Güls. Der Meteoritenfall in Koblenz-Güls hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt, nachdem ein Himmelskörper in einem privaten Anwesen einschlug.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
E-Ladesäulen in der Marktgarage installiert
Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der Marktgarage in Ahrweiler stehen ab sofort vier Ladepunkte mit je 22 kw zur Aufladung von E-Autos zur Verfügung. Die Säulen befinden sich rechts hinter der Einfahrt auf Ebene 1 der Garage. Vor kurzem waren bereits die Ladesäulen im Zentrum-Parkhaus Moses in Bad Neuenahr installiert und freigegeben worden, sodass der Ausbau der Lade-Infrastruktur für die E-Mobilität in der gesamten Stadt weiter voranschreitet.
Weiterlesen
Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht
Installation von Hundekotbeutelspendern im Gemeindegebiet
Swisttal. Für mehr Ordnung und Sauberkeit wurden durch den Baubetriebshof zehn Hundekotbeutelspender an von den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern vorgeschlagenen neuralgischen Punkten angebracht. Somit werden für die Bürgerinnen und Bürger an diesen Stellen künftig kostenfreie Beutel zur Verfügung gestellt. Die Hundekotbeutelspender sind immer an Müllereimer-Standorten angebracht, wie beispielsweise im Park hinter dem Mieler Dorfhaus.
Weiterlesen
