Allgemeine Berichte | 12.07.2017

Elterninitiative „Ein Spielplatz für Pech!“ informiert

Familien drängen auf Spielplatzsanierung

Probleme sind seit 15 Jahren bekannt

Die Listen mit rund 500 Unterschriften wurden an Bürgermeisterin Renate Offergeld übergeben.

Wachtberg-Pech. Deutlich bunter und jünger war das Publikum bei der letzten Versammlung der Ortsvertretung Pech vor der Sommerpause. Im Feuerwehrgerätehaus hatten sich zu Beginn zehn Familien mit ihren Kindern versammelt. Sie fordern eine schnelle Sanierung des Dorfspielplatzes und neue Spielgeräte. Mitgebracht hatten sie neben bunten Luftballons auch Listen mit rund 500 Unterschriften von Nachbarn, die sich der Forderung anschließen. „Für ein Dorf mit 2.500 Einwohnern ist das doch mal ein Signal“, freute sich Initiatorin Sabina Lennarz. Der Zustand des Pecher Spielplatzes sei ein „Armutszeugnis“, viele Eltern müssten mit dem Auto nach Villiprott oder bis nach Berkum fahren. Dort seien die Spielplätze viel sauberer und vor allem besser ausgestattet. In Pech gebe es lediglich eine Schaukel und ein Klettergerüst aus Metall, an dem die Farbe absplittere.

Probleme seit 15 Jahren bekannt

Wachtbergs Bürgermeisterin Renate Offergeld (SPD) machte gleich zu Beginn der Sitzung klar, dass sie den Wunsch zwar verstehe, sie aber keine erfreuliche Mitteilung geben könne. Erst im Oktober werde der zuständige Fachausschuss eine Prioritätenliste für die anstehenden Spielplatzsanierungen in der Gemeinde behandeln. Möglicherweise sei nach der derzeit laufenden Sanierung der Pecher Sporthalle noch Geld übrig. Dieses könne eventuell für den Spielplatz genutzt werden.

Bürgermeisterin will sich mit Familien treffen

Jürgen Meinberg (FDP) fand diese Antwort unbefriedigend. Er erwarte bei der nächsten Sitzung des Sozialausschusses eine schlüssige Begründung, warum eine schnelle Sanierung nicht möglich sei. „Es ist eine Zumutung, dass Müttern eine Autofahrt zum nächsten brauchbaren Spielplatz abverlangt wird“, kritisierte Margarete Hohenthal (Grüne). Der schlechte Zustand des Platzes in Pech sei seit 15 Jahren ein Problem. Am Ende nahm die Ortsvertretung den Antrag von Jürgen Kleikamp (CDU) einstimmig an. Danach sollen bis zu den Sommerferien zumindest der Sand ausgetauscht und ein bereits abgerissenes Holzhaus ersetzt werden.

Für eine „große Lösung“ könnten bislang nicht eingesetzte Gelder für eine Basketballanlage umgeschichtet werden. Bürgermeisterin Offergeld kündigte an, mit den Familien einen Ortstermin am Spielplatz zu vereinbaren, um ihre Vorstellungen und Wünsche aufzunehmen.

Pressemitteilung

Elterninitiative

„Ein Spielplatz für Pech!“.

Die karge Ausstattung des Spielplatzes lässt zu Wünschen übrig.

Die karge Ausstattung des Spielplatzes lässt zu Wünschen übrig.

Eltern fordern eine schnelle Sanierung des Spielplatzes.

Eltern fordern eine schnelle Sanierung des Spielplatzes.

Eltern fordern eine schnelle Sanierung des Spielplatzes.

Eltern fordern eine schnelle Sanierung des Spielplatzes.

Die Listen mit rund 500 Unterschriften wurden an Bürgermeisterin Renate Offergeld übergeben.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
China Wellness Massage Andernach
80 Jahre Sportverein 1946 Kripp e. V.
80 Jahre Sportverein 1946 Kripp e. V.
Kirmes in Kettig - KW33
Stellenanzeigen
schlüsselfertiger Badausbau /
Praxisanleitung in der Pflege g e P r Fachkraft im Qualitäts management (m/w/d) in Teil- oder Volzei
Rückseite o. B. Vorauskasse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Video-Dreh mit Daniel Ferber in der Koblenzer Altstadt
1981

Vor rund zehn Jahren landete Daniel Ferber mit der Stadthymne „Kowelenz“ einen Überraschungserfolg.

Eine neue Liebeserklärung an „Kowelenz“

Innerhalb kürzester Zeit erzielte das Lied „Kowelenz“ in den sozialen Medien Aufrufzahlen im fünfstelligen Bereich. Seitdem ist der Mundartsänger aus dem Koblenzer Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Mehr über Daniel Ferber und seinen neuen Hit jetzt lesen im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen