Allgemeine Berichte | 23.10.2024

BLICK aktuell sprach mit Kommunalpolitikern aus der Region über den Fund zweier Leichen am Rodder Maar

Fassungslosigkeit und Verunsicherung

Das Rodder Maar ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region.  Foto: Winkler TV

Niederdürenbach. Nachdem am Sonntagmorgen, 20. Oktober, zwei Leichen in der Nähe des Rodder Maar gefunden wurden, ist die Betroffenheit in der Region groß, insbesondere nachdem die Staatsanwaltschaft Koblenz Details zur Tat veröffentlicht hat. (BLICK aktuell berichtete). Die Identität der Toten, deren Körper bis zur Unkenntlichkeit verbrannt sind, ist noch nicht abschließend geklärt. Nach dem Ergebnis der durchgeführten Obduktion der Leichen muss von einem Gewaltverbrechen ausgegangen werden. Die Toten wiesen schwerste Verletzungen auf, insbesondere im Schädel- und Halsbereich. Dies lässt auf massive Gewalteinwirkung schließen.

„Es herrscht große Betroffenheit“

Wie ist die Stimmung in der Region nach dem schockierenden Fund? Sebastian Schmitt ist seit 2019 Ortsbürgermeister der kleinen Eifelgemeinde im Brohltal. „Es herrscht große Betroffenheit und Fassungslosigkeit“, sagt Schmitt gegenüber BLICK aktuell. „Vor allem, wenn man sich das Ausmaß der Tat vor Augen führt.“. Dennoch sei es nun wichtig, Vertrauen in die Ermittlungsbehörden - Polizei und Staatsanwaltschaft - zu haben. Viele Menschen seien aber verunsichert, auch über die Grenzen der Ortsgemeinde hinaus.

„Schockierende Nachrichten“

Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohtal, Johannes Bell, äußert sich zum Fund der Leichen.. „Die schockierenden Nachrichten von den Leichenfunden am Rodder Maar haben uns alle tief erschüttert. In unserer Verbandsgemeinde herrscht große Betroffenheit und Trauer über dieses mutmaßliche Gewaltverbrechen“, sagte Bell gegenüber BLICK aktuell. „Ein solch grausamer Vorfall ist für uns alle nur schwer zu begreifen und hat viele Menschen verunsichert. Die Polizei und Ermittlungsbehörden arbeiten aktuell mit Hochdruck an der Aufklärung dieses schrecklichen Verbrechens. Wir bitten die Mitbürgerinnen und Mitbürger um Geduld und Vertrauen in die Arbeit der Fachbehörden sowie Verständnis dafür, dass Einzelheiten aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit noch nicht bekanntgegeben werden können“, so Bell weiter.

Das Rodder Maar ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region und zieht Spaziergänger und Jogger an. Dass das idyllisch gelegene Maar Schauplatz eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes werden würde, hätte wohl niemand für möglich gehalten.

ROB

Das Rodder Maar ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Foto: Winkler TV

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  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Anne: Es ist das kalte Grauen. Wahrscheinlich denkt sich der Täter in Anlehnung an den Mordprozeß im Fall Anna K. aus Gimmigen mit einem ähnlich milden Urteil davon zu kommen. In was für einer Zeit leben wir...
  • Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
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