Großes Stelldichein beim Ostereierschießen der Schützengesellschaft Sayn 1843 e.V.
Fast 1.200 bunte Eier wurden von Groß und Klein ins Visier genommen
Bendorf-Sayn. Von den rund 1.200 bunten Eiern sind nicht viele übrig geblieben, es reicht gerade einmal für eine Schüssel Eiersalat. Das aber hatten die Sayner Schützen auch im Visier, als sie am Ostermontag zu ihrem traditionellen Ostereierschießen für Jedermann eingeladen hatten.
Die Aktion fand regen Zulauf, wobei den Schützen dabei auch die Lage ihres Schützenhauses zugute kam, denn viele Spaziergänger im Brexbachtal ließen sich animieren, einmal das Luftgewehr anzulegen und ihr Glück zu versuchen. Weit über 120 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und so verbrachten Jung und Alt einige schöne Stunden auf der Schießanlage oder im Schützenhaus, das Freigelände konnte in diesem Jahr aufgrund der teilweise widrigen Wetterbedingungen leider nicht genutzt werden.
Auch Familienmitglieder, Vereine und Gruppen hatten sich in geselliger Runde getroffen, um einen schönen Ostermontag bei den Sportschützen zu erleben. Die Vereinsmitglieder bemühten sich redlich darum, die Gäste aus nah und fern beim Schießen oder Bewirten zu betreuen. Für das leibliche Wohl hatten die Schützen wie immer reichlich gesorgt. Es gab frisch gezapftes Bier vom Fass, Würstchen mit Kartoffelsalat oder Brötchen, Kaffee und eine große Auswahl an von den Schützenfrauen selbst gebackenem Kuchen.
Geschossen wurde mit vereinseigenen Luftdruckgewehren auf eine Distanz von zehn Meter. Für einen kleinen Kostenbeitrag waren auf jede Scheibe drei Schuss möglich, pro Scheibe gab es unabhängig vom Trefferbild ein Osterei. Bei entsprechend guten Schussleistungen konnten bis zu drei bunte Ostereier mit nach Hause genommen oder vor Ort verzehrt werden. Jedem Teilnehmer ab zwölf Jahren stand es frei, beliebig viele Scheiben zu erwerben.
Beliebte Neuerung für die Kinder
Eine Neuerung konnte Schatzmeister Paul-Leo Klein in diesem Jahre sehr zur Freude der Kinder vermelden: die Lichtgewehranlage ohne Altersbeschränkung, das ist Schießen mit einer Art Lasergewehr auf zehn Meter Entfernung, und man bekommt sofort auf einem Bildschirm die Trefferlage angezeigt. Die Kids unter zwölf Jahren schossen mit voller Begeisterung auf der im Schützenhaus in Sichtweite der Eltern aufgebauten Anlage und hatten alle großen Spaß dabei.
Die Organisation dieser seit nunmehr über 50 Jahren durchgeführten Osterveranstaltung der Schützengesellschaft Sayn 1843 e.V. lag wieder in den bewährten Händen des zweiten Vorsitzenden Markus Mähner, Schießmeister Torsten Kemp und vielen fleißigen Helferinnen aus der Damenabteilung.
Vor dem Schießen wurde den Kindern die Funktionsweise des Lichtgewehrs erklärt.
Manfred Knefels gab die Eier aus.
Die Lichtgewehranlage ohne Altersbeschränkung fand bei den Kindern großen Anklang.
Auch für die Bewirtung der Gäste war gut gesorgt.