Allgemeine Berichte | 22.02.2017

TiPP 4 GmbH Rheinbach präsentiert: Live-Multivisions-Show „Erlebnis Kilimandscharo und Mondberge“

Faszinierende Bilder und unterhaltsame Geschichten aus Ostafrika

Am Sonntag, 12. März in der Stadthalle Rheinbach

Unterwegs am Kilimandscharo. Radmila Kerl

Rheinbach. Safari, Gorillas und eine kalte Nacht im Krater des Kilimandscharo: Sieben Jahre nach seiner erfolgreichen Multivisions-Show über Uganda und die letzten Berggorillas zeigt Andreas Klotz am 12. März seinen neuen Vortrag „Erlebnis Kilimandscharo und Mondberge“. Dabei bleibt er seiner Leidenschaft treu – er reist mit den Zuschauern durch fast ganz Ostafrika, berichtet von Erlebnissen mit Menschen und Berggorillas, zeigt Bilder von Elefanten, Löwen, Giraffen, Nilpferden, Büffeln und vielen anderen Wildtieren, und erzählt von anstrengenden Trekkingtouren in Regenwäldern und an den höchsten Bergen Afrikas.

Der Rheinbacher Unternehmer, Autor und Fotograf hat dreimal den Kilimandscharo erfolgreich bestiegen, mehrere Bücher veröffentlicht und gehört zu den ganz wenigen Menschen, die den Ruwenzori – die legendären Mondberge – mehrmals und auf unterschiedlichen Pfaden durchquert haben. Mittlerweile hat er 14mal Gorillas in freier Natur besucht und fotografiert. Wenn er voller Energie von seinen Erlebnissen erzählt, spürt das Publikum eine echte und ansteckende Begeisterung. Seit neun Jahren engagiert er sich im Natur- und Artenschutz und unterstützt Hilfsprojekte in Uganda, Kenia, Nepal und Namibia.

Ruwenzori – die legendären Mondberge

In Uganda erhebt sich das größte Gebirge Afrikas. Direkt an der Grenze zum Ostkongo – im Herzen Afrikas – verstecken sich fünf große Berge mit mehr als 20 Gipfeln, die über 4.800 m hoch sind. Der Ruwenzori gilt als das mit Abstand wildeste, ursprünglichste und am schwierigsten zu erreichende Bergmassiv Afrikas – aber auch als das Schönste. Um in die Zentralregion zu gelangen, muss eine moosbehangene, surreale Zauberwelt mehrere Tage lang zu Fuß durchquert werden. Üppige Bambuswälder, meterhohe Baumfarne, gigantische Riesenpflanzen, leuchtende Orchideen, fabelhafte Moosteppiche, klare Flüsse, Wasserfälle, idyllische Seen und die dort lebenden Tiere, zum Beispiel Chamäleons, begeistern einfach jeden.

Sanfte Riesen im Nebelwald

Berggorillas wurden erst 1902 entdeckt. Dian Fossey und die Hollywood-Verfilmung ihres Lebens in „Gorillas im Nebel“ machte die größte Menschenaffenart weltweit bekannt. Aufgrund der geringen Population von rund 900 Individuen gelten sie heute als „vom Aussterben bedroht“. In keinem Zoo der Welt gibt es Berggorillas. Die sanften Riesen bewohnen nur zwei kleine Gebiete in Ruanda, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Es gibt kaum etwas Aufregenderes, als durch dichte Gebirgswälder zu wandern und plötzlich einem Berggorilla gegenüberzustehen. Ein erwachsener Gorilla hat nichts und niemanden zu fürchten, außer seinen nächsten Verwandten – den Menschen. Wenn Andreas Klotz von „seinen Berggorillas“ erzählt, spürt man die echte Begeisterung für diese großartigen Tiere. Er hat Gorillaforscher begleitet, unterstützt Hilfsprojekte vor Ort und gibt auch Antworten auf aktuelle Fragen zum Artenschutz.

Safari und viel mehr

Während seiner vielen Reisen unternahm er Safaris in allen namhaften Nationalparks, wie zum Beispiel Amboseli, Serengeti, Murchison Falls, Queen Elisabeth oder den Ngorongoro-Krater. Er zeigt hier ausgewählte Highlights der Natur und der Tierwelt, wobei die „Big Five“ Elefant, Büffel, Löwe, Nashorn und Leopard natürlich nicht fehlen. Bevor es dann endlich auf verschiedenen Routen hinauf zum Uhuru Peak, dem höchsten Punkt des ganzen afrikanischen Kontinents, dem „Gipfel der Freiheit“, einem der legendären Seven Summits – dem Kilimandscharo – geht, gibt es noch jeweils einen kurzen Abstecher zu den nicht minder beeindruckenden Bergen Mount Elgon, Mount Meru und den Virunga-Vulkanen.

Traumberg Kilimandscharo

Am Kilimandscharo durchwandern heutzutage jährlich mehr als 40.000 Menschen aus aller Welt sämtliche Klimazonen unserer Erde. In fünf bis sieben Tagen, je nach Aufstiegs-Route, erleben sie unter anderem tropischen Regenwald, Heidezone, Steinwüste und ewiges Eis. Nicht jeder schafft es bis ganz nach oben, viele scheitern – teils aus Unkenntnis, teils aus mangelnder Vorbereitung und Kondition, oftmals auch an auftretenden Höhenbeschwerden. Wie es funktioniert, hat Andreas Klotz selbst erlebt – auf drei verschiedenen Routen zwischen 2003 und 2015 entstanden besondere Bilder, die den Höhepunkt dieses Vortrags bilden.

Nach der Veranstaltung können in entspanntem Beisammensein afrikanische Köstlichkeiten probiert und Gespräche mit Gleichgesinnten geführt werden.

Eintrittskarten sollten am besten per Mail an bestellung@mondberge.com oder per Telefon unter 02226 911799 vorbestellt werden. Die Karten werden kostenfrei zugesandt, ohne Vorverkaufsgebühren. Von jeder verkauften Eintrittskarte wird an ein Hilfsprojekt des „Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.“ nach Uganda gespendet. Jeder Besucher trägt mit seinem Besuch also selbst auch direkt zum Natur- und Artenschutz bei. Weitere Informationen unter www.mondberge.com.

Junger Berggorilla in Uganda.Andreas Klotz

Junger Berggorilla in Uganda. Foto: Andreas Klotz Foto: ANDREAS KLOTZ

Unterwegs am Kilimandscharo. Foto: Radmila Kerl Foto: radmila kerl

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