Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Fenstertausch – Glas oder Rahmen?
Kreis Neuwied. Fenster sind Schwachstellen der Gebäudehülle, weil hier pro Quadratmeter in der Regel am meisten Wärme verloren geht. Leider ist ihr Austausch mit erheblichen Kosten verbunden. Da eine solche Investition in der Regel nur alle 25 bis 30 Jahre gemacht wird, sollten Fenster des neuesten technischen Stands verbaut werden. Ein niedriger Wärmeverlustwert ist auch entscheidend für die Wohnbehaglichkeit.
Den besten Wärmeschutz bietet derzeit die Dreischeibenwärmeschutzverglasung. Gegenüber alter Isolierverglasung verschafft sie einen etwa 70 Prozent besseren Wärmschutz. Entscheidend für die Energieeinsparung ist auch die Wärmedurchlässigkeit des Rahmens und des Randverbunds der Glasscheiben, denn der Rahmen hat meist schlechtere Dämmwerte als die Verglasung. Bei der Wahl der Fenster entscheidet daher der berechnete Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters, Uw - w steht für englisch: „window“.
Fenster müssen dicht schließen und luftdicht eingebaut werden, sonst „zieht“ es trotz Wärmeschutzverglasung durch Dichtungen und Fugen. Das Einbringen von Montageschaum in die Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk reicht nicht aus – der Rahmen muss luftdicht mittels Klebe- und Dichtbändern in der Leibung verklebt sein.
Reicht das Geld für neue Fenster nicht, sind auch Verbesserungen bei vorhandenen Fenstern, wie der nachträgliche Einbau einer Dichtung oder bei gut erhaltener und energetisch akzeptabler Rahmensubstanz, der Austausch der Verglasung machbar. Allerdings sollte dann überprüft werden, ob der Rahmen ausreichend luftdicht eingebaut ist. Eine individuelle Beratung zur Auswahl der Fenster und Fördermöglichkeiten erhalten Ratsuchende im persönlichen Gespräch mit Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Voranmeldung.
Der Energieberater vor Ort im Kreis Neuwied
Im Landkreis Neuwied finden die nächsten Sprechstunden wie folgt statt:
In Asbach in der Verbandsgemeindeverwaltung am Mittwoch, 15. März von 13.45 bis 16.45 Uhr.
In Bad Hönningen im Rathaus am Mittwoch, 5. April von 8.15 bis 12 Uhr.
In Dierdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am Donnerstag, 23. März von 15 bis 18 Uhr.
In Neuwied in der Kreisverwaltung am Mittwoch, 8. März von 14 bis 17.45 Uhr.
In Puderbach in der Verbandsgemeindeverwaltung am Donnerstag, 9. März von 15 bis 18 Uhr.
In Rengsdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am Donnerstag, 16. März von 15 bis 18 Uhr.
Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Kostenlose Voranmeldung unter Tel. (08 00) 6 07 56 00. Montags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr.
Pressemitteilung der
Verbraucherzentrale
Rheinland-Pfalz
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