Kath. Familienbildungsstätte Andernach

Ferien vor Ort mit Spiel und Spaß verbracht

Kinder erlebten abwechslungsreiche Sommerferien in der Kath. Familienbildungsstätte Andernach

Ferien vor Ort mit Spiel
und Spaß verbracht

Kinder und Jugendliche im Alter von 5-11 Jahren verbrachten ihre Sommerferien in der Kath. Familienbildungsstätte Andernach.Foto: FBS

03.09.2021 - 11:36

Andernach. Kinder und Jugendliche im Alter von 5-11 Jahren verbrachten ihre Sommerferien in der Kath. Familienbildungsstätte Andernach. Trotz der aktuellen Corona-Situation war es der Familienbildungsstätte eine Herzenssache, die Sommerferien für die Kinder so schön wie möglich zu gestalten. Entsprechend wurde in kleinen Gruppen und überwiegend draußen gespielt.


Zu Beginn und Mitte der Ferien, konnten sich die Kinder kreativ in der Kunstwerkstatt mit Nicole Hoffmann ausleben. Der Ideenreichtum und die Fantasie der Kinder waren gefragt! Vom Aquarellieren mit dem Brushpen, Malen auf Leinwand mit Acryl, Mandala-Steinen bis hin zum Modellieren mit Modelliermasse, waren viele Möglichkeiten des Ausprobierens geboten. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit den verschiedenen Materialien kamen sehr gut bei den Kids an.

Zeitgleich fand auch der Kurs „Erste Stiche an der Nähmaschine“ statt. Unter Anleitung von Ingeborg Feddersen wurden die Kinder an die Nähmaschine herangeführt und durften anschließend aus Stoff kreative Einzelstücke wie Taschen, Haargummis und vielem mehr entstehen lassen.

Am Ende der Woche waren individuelle Meisterwerke entstanden, die mit Stolz den Eltern präsentiert wurden.

Julia Kasper, Lisa-Marie Braun und Saskia Damen beaufsichtigten und unterstützten die Kleinen in der vorletzten Woche der Ferienfreizeit. Die Kinder zeigten eine auffallende Begeisterung im Kontakt mit anderen Gleichaltrigen. Die Freude und der Drang nach Bewegung, war deutlich spürbar. „Es ist schön, die Kinder wieder in fast gewohnter Weise draußen spielen zu sehen“, meinten die Betreuerinnen.

Kelly Sach, Kommunikationstrainer und Gewaltpräventionspädagoge förderte und forderte die Kinder in der letzten Ferienwoche gemeinsam mit seinem Kollegen Andre Anhalt. Er vermittelte den Kindern sowohl spielerisch als auch eindringlich Stimmeinsatz und Nein-Sagen, aber auch Themen wie Mobbing und Ausgrenzung wurden angesprochen. Was ist Mobbing? Wer hat selbst schon Mobbing erlebt? Wie fühlt es sich an, wenn man ausgegrenzt wird? Auf diese Fragen wurde Rede und Antwort gestanden. „Ausgegrenzt zu werden fühlt sich blöd an!“ lautete die Aussage eines der Kinder.

Zum Thema Mobbing wurden eigenentwickelte Kurzfilme gedreht. Die Kinder durften selbst über das Drehbuch bestimmen und die Rollen verteilen. Ganz unter dem Motto: „Mobbing ist doof“.

So entstanden drei aussagekräftige und einfallsreiche Filme, die natürlich am Ende der Woche als DVD mit nach Hause genommen wurden, um von den Eltern bestaunt zu werden.

Die Selbstverteidigung sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Kelly Sach demonstrierte zunächst die Übung mit einem der Kinder. Anschließend wurde gemeinsam mit einem Partner die Übung zur Selbstverteidigung ausprobiert. Das Interesse war deutlich sichtbar.

Das gemeinsame Grillen leitete den Abschluss der Ferienfreizeit ein. Spannende, abwechslungsreiche und stärkende Ferien der Kinder gingen dem Ende zu. Alle freuen sich schon auf die nächste gemeinsame Zeit.

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Kommentare
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Manfred Jackl:
Was soll bitte der Negative Kommentar Hr/Fr Friedrich? Waren sie schon vor Ort und haben Sie es in Augenschein genommen? Anstatt dieses Engagement zu würdigen, fällt Ihnen nichts besseres ein, als es mies zu machen! Ich freue mich für die Senioren, dass diesen eine solche Möglichkeit geboten wird....
juergen mueller:
Ich bin auch dafür, dass unsere Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, eine Vergangenheit u. deren Vergessen, an die wir wohl ein Leben lang immer wieder erinnert werden u. mit uns Generationen. Doch das sollte Grenzen haben, da es, wie andere Geschehnisse, zur deutschen Geschichte gehört, wie...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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