Neues Buch von Karl-Fred Becker
Feuer und Flamm
Der Neuguss der Margarethenglocke 1581
Heimbach-Weis. Das neue Buch des Neuwieder Heimatautors Karl-Fred Becker befasst sich unter anderem mit der Geschichte der Margarethenglocke und deren Neuguss im Jahr 1581. Dazu sagt der Autor: „Auf die Idee, dieses Buch zu schreiben, bin ich gekommen, als ich ein Heimatjahrbuch des Landkreises Neuwied in der Hand hatte. Dort war zu lesen, dass in Niederwambach (Westerwald) Kirchenglocken gegossen wurden. Auch die Glockengießer waren benamt. Dort war auch zu lesen, dass zur selben Zeit dieser Glockengießer auch Heimbach eine Glocke zu gießen hatte. Das alles im ausgehenden Mittelalter. Ich hatte mich mit dem Hintergrundwissen um unsere Margarethenglocke über den Beruf der Glockengießer kundig gemacht und erfahren, dass die Gießer von Ostern bis in den Herbst über Land gezogen sind und die Glocken vor Ort gegossen haben. Das warf meine Vorstellung, dass Glocken immer nur in einer Werkstatt gegossen wurden, über den Haufen und machte die Sache spannend. Aus Sicht des Handwerklichen habe ich dann die Geschichte von der Entfernung der damals gerissenen Glocke aus dem Turm, über den Bau einer Glockengrube, bis hin zur Fertigstellung der neuen Margarethenglocke mit Weihe geschrieben. Ich habe Schiller mit seinem Gedicht ´Die Glocke` hinzugezogen und ihn je nach Fortgang der Glockengestaltung mit seinem Gedicht sprechen lassen. Das ganze ist illustriert mit Bildern der Glocke, auf der die Ortsgeschichte und Namen von Persönlichkeiten dieser Zeit dokumentiert ist. Ich möchte den Fragezeichen unserer Ortsgeschichte nachgehen. Es ist die Zeit der Reformation, in der sich die Aufschriften auf Glocken geändert haben.“ Ein weiteres Thema des Buches behandelt die Ziegelbrennerei. In den 1960ger Jahren wurde in Heimbach-Weis ein großer Schornstein aus Zielsteinen abgerissen. Dieser Schornstein gehörte zu einer Fabrik, die Ziegelsteine herstellte.
„Es war eine vorindustrielle Revolution, die mit dem Ringofen in der Ziegelherstellung stattgefunden hat. Es bestand die Möglichkeit, 24 Stunden am Tag Ziegel zu brennen. Erbauer und Eigentümer dieser Anlage war Friedrich Wilhelm Steinebach, der 1820 in Heimbach geboren wurde und 1871 den Betrieb anmeldete. Dieser Ringofen stand auf einem Gelände, in dem der Lehm im Übermaß vorhanden war“, so der Autor.
Der Grundstoff Lehm wird ausführlich behandelt. Ein Bild von der Belegschaft des Ringofens ist im Buch enthalten. Im Jahre 1892 stand die Erweiterung der Pfarrkirche mit zwei Seitenschiffen an. Hierfür wurden 97.000 Ziegel in Rechnung gestellt. Die Funktion, wie ein Ringofen funktioniert wird im Text als auch im Bild geschildert.
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