Allgemeine Berichte | 30.10.2017

Fachstelle Frühe Hilfen informierte beim Elterncafé in Ochtendung

Fieber bei Kindern

Eltern wurden kompetent beraten

Die Mütter wurden gut informiert über das Thema „Fieber“. Fachstelle Frühe Hilfen

Ochtendung. Fieber ist bei kleinen Kindern nichts Ungewöhnliches. Doch mit steigender Temperatur der Sprösslinge wächst auch die Sorge der Eltern. Was also können Eltern selbst bei Fieber zu Hause tun und wann ist der Gang zum Arzt nötig?

Diese Fragen und weitere hilfreiche Informationen erhielten Eltern diesen Herbst während des Elterncafés in Ochtendung. Die Referentin, Kinderkrankenschwester Bettina Klasen, gab einen Überblick über die Entstehung und die Ursachen von Fieber und welche Symptome bei Babys und Kleinkindern auftreten. Und sie nannte typische Fiebersymptome: „Als Fieber bezeichnet man bei Kindern eine Körpertemperatur von über 38,5 Grad. Erste Anzeichen sind oftmals glänzende Augen, eine warme, teils rote oder blasse Haut, Appetitlosigkeit und Durst.“ Ebenso erfuhren die Eltern, dass die erhöhte Körpertemperatur eine Abwehrreaktion ist, wichtig zur Bekämpfung von Infektionen. Fieber ist also eine wichtige Abwehrfunktion, die ein Kind schützt. Bei Fieber sollten die Eltern darauf achten, dass ihr Kind ausreichend trinkt und die Mahlzeiten aus leicht verdaulichen Speisen erhält. Eine hilfreiche Maßnahme ist auch der klassische Wadenwickel. Dieser sollte lauwarm sein, um den Kreislauf nicht zu stark zu belasten.

Außerdem erklärte Kinderkrankenschwester Bettina Klasen, wann die Eltern mit ihrem Kind einen Arzt aufsuchen sollten: „Erstens, wenn ihr Kind noch ein sehr junges Baby von bis zu drei Monaten ist und die Temperatur 38 Grad und mehr beträgt. Zweitens, bei älteren Babys und Kleinkindern bis zum Alter von zwei Jahren, dauert das Fieber länger als drei Tage an. Und drittens, wenn das Fieber trotz fiebersenkender Maßnahmen nicht zurückgeht.“ Auch auf das Dreitagefieber als einer typischen Kinderkrankheit, die fast alle Kinder bis zum Ende ihres dritten Lebensjahres durchmachen, wurde hingewiesen, ebenso auf den Fieberkrampf, der eine besondere Reaktion des Nervensystems ist. Die teilnehmenden Mütter des Elterncafés waren sich einig: „ Uns wurden gute Tipps gegeben und es ist immer wieder hilfreich, sich mit anderen Müttern über bestimmte Themen auszutauschen!“ Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Fachstelle Frühe Hilfen des Landkreises Mayen - Koblenz und der Familienbildungsstätte Mayen statt. Das Elterncafé der Fachstelle für Eltern mit Kindern bis zu drei Jahre und für Schwangere findet regelmäßig alle zwei Wochen immer dienstags im Katholischen Pfarrheim Ochtendung, Hospitalstraße 10 statt. Die nächsten Treffen sind am 14. November und am 5. Dezember von 9 bis 11 Uhr. Weitere Informationen im Internet bei der Fachstelle Frühe Hilfen: www.fruehehilfen-myk.de

info@fruehehilfen-myk.de

Pressemitteilung

Fachstelle Frühe Hilfen

Die Mütter wurden gut informiert über das Thema „Fieber“. Foto: Fachstelle Frühe Hilfen

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