Allgemeine Berichte | 30.01.2019

155 ehrenamtliche Einsatzstunden im letzten Jahr

First-Responder Einsätze

Die First-Responder sind meist die ersten am Unfallort. Foto: privat

Rhens. Viele haben Sie schon unfreiwillig kennengelernt, andere fragen sich vielleicht, was oder wer ist denn das? Die Rede ist von den First-Respondern. Sie sind heute fast unverzichtbar geworden, wenn es um Notfälle geht, sind sie ein wichtiges Bindeglied zwischen den Angehörigen oder Passanten, die einen Notruf abgesetzt haben und dem Rettungsdienst. First-Responder oder „Ersthelfer vor Ort“ sind ehrenamtlich tätig und werden durch Handy oder Melder über einen Notfall informiert und sind wegen ihrer Ortsnähe wesentlich früher am Notfallort als der Notarzt oder der Rettungsdienst. Die acht First-Responder des DRK-Ortsvereins Rhens waren im Kalenderjahr 2018 insgesamt 138-mal im Einsatz, 155 Einsatzstunden kamen zusammen. Das Spektrum der Einsätze ist vielfältig. Im Jahr 2018 spricht die Statistik von 83 internistischen, 30 chirurgischen, acht neurologischen Notfällen, einem Kindernotfall und sechs Verkehrsunfällen. First-Responder sind aus unterschiedlichen Beweggründen im Einsatz. Markus Schlosser, einer der acht First-Responder des DRK Rhens und seit 2003 dabei, sagt: „Es ist immer wieder ein gutes Gefühl, Menschen in einer Notsituation helfen zu können“ Auf die Frage, welcher Einsatz ihm in besonderer Erinnerung geblieben ist, kommt sofort die Antwort: „Bei meiner Hochzeitsfeier musste ich im gleichen Lokal bei einem Gast einer Geburtstagsfeier Wiederbelebungsmaßnahmen durch- führen.“ Als besonders schlimme Einsätze nennt Schlosser Kindernotfälle. Eines zeichnet alle First-Responder-Einsätze aus: „Die Betroffenen sind dankbar für die Hilfe, teilweise sind sie überrascht, dass so schnell jemand bei ihnen ist. Die Angehörigen sind beruhigt, wenn wir da sind, weil viele mit der Notfallsituation überfordert sind.“ Markus Schlosser berichtet auch von Problemen: „Manchmal ist den Betroffenen nicht bewusst, wie ernst ihre Situation ist und sie lehnen die Hilfe ab. Dann ist neben medizinischer Kompetenz auch Überzeugungskraft gefragt.“

Die Einsatzbereitschaft eines First-Responders ist freiwillig und unentgeltlich, ein Service mit Herzblut der DRK-Mitglieder an die Bevölkerung. Dieses Jahr gab es bereits 19 Einsätze.

Pressemitteilung des

DRK Rhens

Die First-Responder sind meist die ersten am Unfallort. Foto: privat

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