Allgemeine Berichte | 25.11.2024

Horressen bekommt eine eigens gefertigte Ameisen-Bank

„Fleißig wie die Ommeze!“

„Horressen im Westerwald – mir sin Ommeze :-)“ So steht es auf der neuen Holzbank. Bei er Übergabe des Schmuckstücks waren dabei (v.l) Peter Bill, Lehrgangsleiter für berufliche Rehabilitation beim BWHW, Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, Ortsbeirätin Manuela Quirmbach, Wasilij Aschnin vom BWHW und Ortsvorsteher Jörg Mattern. Foto: Stadt Montabaur / Marco Leicher

Horressen. Im Rahmen eines Praxisprojektes des Bildungswerkes der Hessischen Wirtschaft (BWHW) fertigten Teilnehmer verschiedener Lehrgänge für den Montabaurer Stadtteil Horressen eine liebevoll und kreativ gestaltete Holzbank. Dabei wurde das Thema der Bürger, die sich selbst als „fleißig wie die Ommeze (Ameisen)“ bezeichnen, aufgegriffen.

Zwischen der Stadt Montabaur und dem BWHW Montabaur besteht bereits eine längere Partnerschaft. So wurden in der Vergangenheit bereits Nistkästen für den Hauptfriedhof sowie Insektenhotels gespendet.

Nun haben die Teilnehmer verschiedener Lehrgänge für berufliche Rehabilitation ein ganz besonderes Schmuckstück für den Stadtteil Horressen hergestellt: eine wunderschön gearbeitete Holzbank, die das Thema des Ortes aufgreift. „Die Bürger bezeichnen sich selbst als Ommeze (Ameisen) und verbinden damit das Motto: „Fleißig wie die Ommeze“, erklärt Ortsvorsteher Jörg Mattern. Und so ziert die neue Bank nicht nur das Horresser Logo mit dem charakteristischen „H“, sondern auch fleißige Ameisen, die auf der Rückenlehne eingefräst wurden.

Gefördert werden solche Projekte von der Deutschen Rentenversicherung und den Berufsgenossenschaften. Die so genannte „Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ ermöglicht Menschen eine berufliche Rehabilitation. „Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht der Mensch, sowie das gemeinsame Wirken mit dem Ziel einer Integration in eine leidensgerechte Tätigkeit bzw. in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis“, erläutert Lehrgangsleiter Peter Bill vom BWHW. Unter seiner fachlichen Anleitung entstand die wetterfeste Holz-Sitzbank in der Montabaurer Werkstatt. „Den Mitwirkenden war es besonders wichtig, die Vorstellungen der Initiatoren möglichst genau umzusetzen“, berichtet Bill weiter. Am Ende erhielt die Bank noch eine hochwertige Oberflächenbehandlung, damit die Horresser Ommeze viele Jahre Freude daran haben. Die Bank wurde zunächst am beliebten Waldspielplatz aufgestellt, wird jetzt aber erst einmal an einem geschützten Platz überwintern. „Im Frühjahr wird dieses schöne Werk dann an einer zentralen Stelle im Ort aufgestellt, damit möglichst viele Bürger sie nutzen können“, freut sich Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher.

Pressemitteilung

Stadt Montabaur

„Horressen im Westerwald – mir sin Ommeze :-)“ So steht es auf der neuen Holzbank. Bei er Übergabe des Schmuckstücks waren dabei (v.l) Peter Bill, Lehrgangsleiter für berufliche Rehabilitation beim BWHW, Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, Ortsbeirätin Manuela Quirmbach, Wasilij Aschnin vom BWHW und Ortsvorsteher Jörg Mattern. Foto: Stadt Montabaur / Marco Leicher

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