Konzert der Kreismusikschule Mayen-Koblenz in der St. Thomas Realschule plus

Flötenzauber in Andernach

Flötenzauber in Andernach

Das Querflöten-Trio Clara Salf, Fabienne Patschula und Toran Mogulkov eröffneten den Abend mit „Mach hoch die Tür“Foto: U. Buchmann

27.12.2021 - 15:45

Andernach/VG Pellenz/VG Weißenthurm/Kreis MYK. Andernach. Ein tolles Jahresabschlusskonzert boten die Kinder und Jugendlichen aus der Flötenklasse von Ulrike Friedrich, Musiklehrerin der Kreismusikschule Mayen-Koblenz, in der St. Thomas Realschule Plus. Obwohl sie Woche für Woche fleißig geübt hatten, hatten die Schülerinnen und Schüler in diesem Corona-Jahr kaum Gelegenheit, ihr Erlerntes vor Publikum unter Beweis zu stellen. Umso mehr freuten sie sich, dass Eltern, Großeltern und Verwandte an diesem Abend - natürlich unter Beachtung der Corona-Regeln - erschienen waren. Auch wenn sich auf diesem Konzert nur eine kleine Gruppe der Schüler von Ulrike Friedrich aus Andernach und Bendorf präsentierten – wussten diese zu überzeugen und die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihren musikalischen Vorträgen in den Bann zu ziehen. „Leider sind einige Kinder krank und wieder andere aus Sorge vor dem Pandemie-Geschehen lieber zu Hause geblieben“, bedauerte Ulrike Friedrich.


Zum Auftakt stimmte das Querflötentrio Clara Salf, Toran Mogulkoc und Fabienne Patschula mit „Macht hoch die Tür“ auf das nahende Weihnachtsfest ein. Später präsentierte sich die gleiche Gruppe noch klassisch mit einem Allegro aus dem Trio für drei Flöten des deutschen Flötisten Johann Joachim Quantz (1697 - 1773). Auch als Solisten zeigten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler selbstbewusst. So überzeugten an der Querflöte mit ihrem Können Toran Mogulkov mit „Maria durch ein Dornwald ging“, Kira Kurdokov mit „Ecossaise“ aus Schottland und „Kling Glöckchen“, Fiona Klein mit „The Galway Piper“ aus Irland und dem Allegro von Amand Vanderhagen (1753 – 1822) sowie Clara Salf mit „Tochter Zion“ und Fabienne Patschula mit „Rudolph, the red nosed Reindeer“ von John Marks.

Ihr Debüt feierten an diesem Abend die jüngsten Schülerinnen und Schüler von Ulrike Friedrich. Obwohl sie bisher gerade einmal zwei bis drei Töne auf ihrer Blockflöte gelernt haben, präsentierten Samuel Cullmann, Greta Heibel, Cataleya John, Tuana Karayillan und Azada Mehmeti ihre einstudierten Lieder „Schneck im Haus“, „Liebe Henne leg ein Ei“ und „Kuckuck Kuckuck, singt im Wald sein Lied“ hochkonzentriert und fehlerfrei. Für ihren tollen Vortrag wurden sie, ebenso wie alle anderen Akteure, vom Publikum mit tosendem Applaus belohnt. Abschließend stimmten alle Kinder gemeinsam mit „Oh du Fröhliche“ auf die Festtage ein. Nicht nur die Kinder und die Zuhörer waren von der Vorstellung begeistert. Auch Musiklehrerin Ulrike Friedrich zeigte sich mit dem Vorspiel ihrer Schüler hoch zufrieden. Die Instrumentalpädagogin mit dem Schwerpunkt Querflöte geht ihrer Leidenschaft, Kindern die Musik näherzubringen, schon seit 2008 nach. Neben der musikalischen Früherziehung unterrichtet sie Block- und Querflöte. „Ich mag die Arbeit mit den Kindern“, betont Friedrich. Große Freude bereiteten ihr auch die Vorbereitungen auf solche Events. „Da kann man dann das ernten, was man gesät hat“, freut sich Friedrich. Sie hoffe darauf, dass spätestens im Sommer kommenden Jahres auch wieder Veranstaltungen im größeren Rahmen durchgeführt werden können. UB

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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