Bürgermeisterin stellte die Informationspunkte in Odendorf und Heimerzheim vor
Flutopfer in Swisttal erhalten an Infopoints Hilfe
Swisttal.Informationen und Unterstützung sind auch zehn Wochen nach der verheerenden Flutkatastrohe, welche auch die Gemeinde Swisttal stark in Mitleidenschaft gezogen hat, sehr wichtig.
„Die betroffenen Menschen brauchen einen Anlaufpunkt, den sie auf kurzem Wege erreichen können, um Hilfe und bürokratische Unterstützung bei Hilfsanträgen zu bekommen“, so Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner bei der Vorstellung der Infopoints in Heimerzheim und Odendorf. Die betroffenen Bürger erhalten an den Infopoints die benötigten Formulare der Gemeinde im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe und können diese ebenfalls ausgefüllt dort abgeben.
Zudem findet man an den Infopoints auch Hilfe, wenn es darum geht die betroffenen Gebäude winterfest zumachen. Hierzu zählt die die Vermittlung von Bauleitung, Gutachter, Unterkünfte und Heizungen. Außerdem befindet sich dort eine große Pinnwand an der Gesuche und Angebote angebracht werden können.
Koordinatoren fest angestellt
Der Infopoint in Heimerzheim befindet sich am Pfarrzentrum an der Bornheimer Straße in einem dort aufgestellten Bauwagen. Um die Betreuung der Bürger sicher zu stellen, ist in Heimerzheim eine Mitarbeiterin befristet von der Gemeinde als Ansprechpartnerin eingestellt worden. Die zuständige Mitarbeiterin Anja Fritzsche betreut mit ihren Mitstreitern den Infopoint. Erreichbar ist Fritzsche von Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr. Auch telefonisch unter (0 22 55) 30 94 61. Zudem wird am Pfarrheim jeden Mittag ein abwechslungsreiches Mittagessen gegen eine kleine Spende abgegeben.
Auch in Odendorf, wo der Orbach in der Nacht von 14. auf den 15. Juli unvorstellbare Schäden hinterlassen hat, wurde von der Gemeinde ein Infopoint eröffnet, der sich im Dorfhaus am Bendenweg befindet. Hier werde auch sauber sortierte Kleidung aus Spenden gelagert. Der Ansprechpartner der Gemeinde hier vor Ort, Stefan Dilly, ist für seine Aufgabe von der Gemeinde eingestellt worden. Auch hier wird den Bürgern Unterstützung angeboten und es gelten die gleichen Öffnungszeiten wie in Heimerzheim.
Telefonisch ist Stefan Dilly unter (0 22 55) 30 94 60 zu erreichen. In Odendorf findet die Verpflegung der Helfer und betroffenen Bürger auf dem Zehnthofplatz statt, die, wie auch in Heimerzheim, von ehrenamtlichen Helfern vorgenommen wird.
Infostände und Treffpunkte für Helfer und Bürger gab es schon direkt nach der Flutkatastrophe in beiden Orten. Diese wurde bis dato von ehrenamtlichen Helfern in der akuten Phase fast rund um Uhr besetzt. „Ohne die hunderten von ehrenamtlichen Helfern wäre vieles nicht möglich gewesen. Ihnen gebührt unser besonderer Dank“, erklärte die Bürgermeisterin.
In Odendorf hat Stefan Dilly (4.v.r.)die Leitung mit Unterstützung von Damen aus dem Ort.
