Allgemeine Berichte | 05.07.2017

Mitgliederversammlung mit vielen interessanten Themen

Förderverein Maria Laach will junge Leute begeistern

2000er Marke wird angepeilt / Projektgruppe geht auf Mitgliederwerbung

Oberste Priorität für den Förderverein Maria Laach hat das Verjüngungsprojekt:Schatzmeister Elmar Schmitz, Geschäftsführer Johannes Bell, Beisitzer Trudel Krupp undBernhard Kaiser, Vorsitzender Gernot Mittler, Pressewart Burkhard Hau,Prior-Administrator Pater Andreas und stellvertretender Vorsitzender Dr. Ottmar Martini. Foto: Billigmann

Maria Laach. Bei einer Mitgliederzahl von über 1700 und einem Durchschnittsalter von 68 Jahren hat der „Verein der Freunde der Benediktinerabtei Maria Laach“ (FK) ein Problem: kein optisches, vielmehr ein absehbar existenzielles. Denn 30 Prozent sind jünger als 60, vier Prozent jünger als 30. Diese Zahlen präsentierte der Vorsitzende Gernot Mittler bei der jüngsten Mitgliederversammlung.

In den letzten drei Jahren starben 40 Mitglieder, 17 alleine im laufenden Jahr. Dass trotz der vielen Abgänge ein Mitgliederzuwachs verzeichnet wird, stimmt den Vorstand zwar positiv, an der durchschnittlichen Altersstruktur hat sich aber nichts getan. Das soll sich jetzt ändern. Eine eigens dafür gegründete Projektgruppe „Mitgliederwerbung“ soll Wege und Möglichkeiten erschießen, die Faszination des Ortes auch für jüngere Leute erlebbar und nachvollziehbar zu machen.

Will eine ordentliche Verjüngungskur gelingen, müssen die Mitglieder jünger werden. Mit Blick auf die Kultur- und Sportbegeisterten in und um Maria Laach kein unmögliches Unterfangen. Hier will die Projektgruppe ansetzen und für die Belange der Benediktinerabtei sensibilisieren. „Denn auch wenn die Abtei nach außen prosperierend erscheint, so ist sie das nicht zwingend finanziell“, erläuterte Prior Andreas Werner.

Gerade hier setzt die Arbeit des Freundeskreises an. Wo dringend notwendige Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten anstehen, greift er mit seinen Mitglieds- und Spendenbeiträgen (77.000 Euro alleine in 2016) kräftig unter die Arme. Dass er das kann, zeigte Elmar Schmitz als Kassierer kurz auf: Mit einem Kassenbestand von 124.000 Euro Ende 2016 (205.000 im Januar 2016) „hat der Verein eine stabile finanzielle Erdung.“ Die braucht er allerdings auch bei den kostenintensiven Projekten:

2016 konnte der erste Bauabschnitt der Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten in der Sakristei beendet werden. Gesamtkosten: 225.000 Euro. Notausgänge, virtueller Rundgang und Kassettierung schlugen mit jeweils 6.200, 6.700 und 1.200 Euro zu Buche. Als nächstes größeres Projekt mit geschätzten 500.000 Euro steht die Generalüberholung der beiden Orgeln an. Eine Mitfinanzierung hat der Vorstand bereits signalisiert.

Luther in Laach geht nach Berlin

Ein Vorzeigeobjekt des Freundeskreises geht im August nach Berlin: Die Ausstellung „Luther in Laach“, die in der historischen und mit Unterstützung des Freundeskreises restaurierten Bibliothek noch bis zum 24. August zu sehen sein wird, geht ab Mitte Dezember in die Berliner Landesvertretung von Rheinland-Pfalz. An den Transportkosten wird sich der FK mit 12 000 Euro beteiligen.

Der Laacher Haus-Chor, die „Capella Lacensis“, wird zwei große interreligiöse Konzertveranstaltungen mit Beteiligung des Neuen Rheinischen Kammerorchesters und dem Synagogal Ensemble Berlin am 10. August in Berlin und am 13. August in Maria Laach durchführen. Der FK wird dieses Projekt mit 10.000 Euro bezuschussen.

Mehr Informationen

unter www.maria-laach.de .

Pressemitteilung des

Vereins der Freunde der

Benediktinerabtei Maria Laach

Oberste Priorität für den Förderverein Maria Laach hat das Verjüngungsprojekt: Schatzmeister Elmar Schmitz, Geschäftsführer Johannes Bell, Beisitzer Trudel Krupp und Bernhard Kaiser, Vorsitzender Gernot Mittler, Pressewart Burkhard Hau, Prior-Administrator Pater Andreas und stellvertretender Vorsitzender Dr. Ottmar Martini. Foto: Billigmann

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