ERASMUS+ Projekt der August-Horch-Schule findet in Zakopane seinen Ausklang
Fontane in der Hohen Tatra
Andernach.Rund 30 Projektteilnehmer aus fünf verschiedenen europäischen Ländern trafen sich in Zakopane, in der polnischen Hohen Tatra, zu ihrem letzten Treffen im Projekt „Thermalbäder – Orte der Zivilisation, der Heilung und des Wohlbefindens“. Im Mittelpunkt stand diesmal die Beziehung von Künstlern, Literaten und Architekten sowie ihrer Werke zu den Kurorten, die sie als Inspirations- oder Ruhequellen oder auch ganz einfach als Wohnsitz wählten. Die Auszubildenden der Bankfachklasse der August-Horch-Schule wählten Theodor Fontanes berühmten Roman „Effi Briest“ als Grundlage für ihr Rollenspiel, mit dem sie - in fließendem Englisch frei gesprochen, in Kostümen und mit spannender Duellszene - ihre Partner aus Estland, Portugal, Bulgarien und dem Gastgeberland Polen beeindruckten. Der Themenbezug: Laut Fontane weilte Effi, deren Schicksal er dem der Elisabeth von Ardenne nachempfand, gerade zur Kur in Bad Ems, als ihr Mann die Briefe ihres Liebhabers in ihrem Nähkästchen entdeckte.
Darüber hinaus erhielten sie einen Einblick in die besondere Architektur der Tatra-Häuser, die mit ihrer einzigartigen Bauweise, ihrer Schnitzkunst und ihrer Innenausstattung das Regionalbewusstsein der „Hochländer“, aber auch ihre enge Verbundenheit mit ihrer natürlichen und wunderschönen Umgebung widerspiegeln und die, v. a. in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, zunehmend Dichtern und Musikern, wie Jan Kasprowicz und Karol Szymanowski, als Wahlheimat dienten. Abgerundet wurde das Programm durch die Seilbahnfahrt auf den 1987 Meter hohen Kasprowy Wierch und den Besuch zweier Thermalbäder.
Nach einem hervorragenden Marketingvortrag, der die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit und die Wichtigkeit einer vertrauensvollen Beziehung zwischen der Bädergesellschaft und der lokalen Bevölkerung betonte, erhielten wir einen Einblick in die technischen Herausforderungen, die mit der Anlage einer neuen Pumpstation in Chocholów verbunden sind. Sie soll in Zukunft nicht nur weiteres heißes Mineralwasser liefern, sondern auch die Ortschaft klimaneutral mit Erdwärme versorgen. Dabei wurde den Schülern durch den sympathischen Ingenieur, der sie über seine Arbeit informierte, auch ein sehr zukunftsweisendes und herausforderndes Berufsfeld, rund um die Geowissenschaften nahegebracht.
Nach den geselligen Abenden am Lagerfeuer und den gemeinsam bewältigten Arbeitsaufträgen in internationalen Gruppen, fiel den Teilnehmern der Abschied voneinander sehr schwer. Aber ein Wiedersehen ist nicht ausgeschlossen: private Treffen sind bereits für die Zeit der Sommerferien geplant!
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