KreisVolkshochschule Neuwied e.V. lädt ein
Fortbildung für ehrenamtliche Familienpaten
Puderbach. Im Zuge der Flüchtlingswelle boten sich viele hilfsbereite Menschen an, als ehrenamtliche Familienpaten zu agieren. Wie die Praxis nun zeigt, formulieren sich im Laufe der Zeit einige Fragen und Probleme bei der Ausführung des Ehrenamtes: Was sind eigentlich meine Aufgaben? Darf ich auch mal „Nein“ sagen? Helfe ich zu wenig oder zu viel? Was kann ich der Familie zumuten? Die Fortbildung möchte diese Fragen vor dem Hintergrund der Begriffsbedeutung von „Integration“ beleuchten. Auch rechtliche Grundlagen werden angesprochen. Durch genügend Raum für gegenseitigen Austausch und angeregte Diskussionen stoßen die Teilnehmer auf Antworten und Lösungen. Diese Fortbildung soll alle Paten von geflüchteten Familien oder Einzelpersonen ansprechen, die seit Kurzem oder schon seit längerer Zeit diese ehrenamtliche Aufgabe übernehmen. Dieses Fortbildungsprojekt kann kostenfrei angeboten werden, da es über Projektgelder des Landes Rheinland-Pfalz finanziert wird. Verpflegung ist mitzubringen. Die Dozentin ist Sozialpädagogin und Erzieherin. Sie ist aktuell als Sozialarbeiterin für die Verbandsgemeinde Puderbach tätig. Dort ist sie für die Geflüchteten zuständig und arbeitet dadurch eng mit Familienpaten zusammen. Die Veranstaltung findet am Samstag, 29. Oktober von 9 bis 16 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Puderbach, Hauptstraße 13, 56305 Puderbach statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldung und Informationen bei der KreisVolkshochschule Neuwied e.V., Kristin Weppler, Tel. (0 26 31) 34 78 13, Mail info@kvhs-neuwied.de.
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