Allgemeine Berichte | 22.10.2024

Kreiswaldbauverein-Neuwied e.V.

Frau Staatsministerin Katrin Eder zu Gast

von links vordere Reihe: Uwe Werner 1. Vors., Katrin Eder Ministerin, Helmut Muthers Stadtbürgermeister, Uwe Hoffmann Forstamtsleiter. Von links hintere Reihe: Michael Graf Hoensbroech stellv. Vors., Dieter Steinebach Privatwaldbetreuer, Johannes Müller Privatwaldbesitzer, Martin Werner Geschäftsführer, Lydia Burkhardt Oberste Jagdbehörde, Jan Nalbach.Foto: WBV Konrad Roy-Pogodzik

Kreis Neuwied. Am 8. Oktober hatte der 1. Vorsitzende Uwe Werner Kreiswaldbauverein Neuwied e.V. als Forstbetriebsgemeinschaft zum „Runden Tisch“ mit Schwerpunkt Wald eingeladen. Der Kreiswaldbauverein ist seit einiger Zeit im Austausch mit dem Ministerium in Mainz bzw. mit der Klimaschutzministerin. Demzufolge war die Klimaschutzministerin Frau Katrin Eder der Einladung des Kreiswaldbauvereins- Neuwied e.V. gefolgt. Der „Runde Tisch“ fand im historischen Rathaus der Stadt Linz am Rhein statt. Der erste Vorsitzende konnte die geladenen Gäste begrüßen und freute sich über deren Teilnahme. Teilgenommen haben das Ministerium, Forstamt, der Stadtbürgermeister, Geschäftsführer sowie der Kassenverwalter vom Kreiswaldbauverein Neuwied e.V. In der Runde wurde die aktuelle Situation der rheinland-pfälzischen Waldökosysteme und die Entwicklung der Waldschäden besprochen. Aus dem Waldzustandsbericht mit Erstellung aus dem Jahr 2023 geht die Entwicklung der Waldschadenssituation über alle Baumarten und Altersklassen hervor. Der Zustand unseres Waldes wird von einer Vielzahl natürlicher und menschenverursachter Faktoren beeinflusst. Ziel der Landesregierung und der Waldbesitzenden ist eine stärker ökologisch orientierte Waldentwicklung und damit ein naturnaher Waldbau, der die Vielfalt und Stufigkeit unserer Waldbestände ebenso wie die Naturverjüngung und den Laubholzanteil fördert. Die Jägerschaft identifiziert sich weit überwiegend mit diesen Zielen und ist bereit, einen ganz erheblichen Beitrag durch starke Bejagung insbesondere von Reh- und Rotwild zu leisten. Das Ausmaß an Wildschäden im Wald ist immer noch viel zu hoch und beeinträchtigen sehr stark die waldbauliche Zielerreichung. Hinzu kommen erhebliche Kosten für den Schutz des Waldes gegen Wild. Hohe Wildbestände sind nicht mit geringen Wildschäden und naturnahem Waldbau vereinbar. Die Rahmenbedingungen der Landesregierung müssen für den Ausgleich von Wild und Wald angewendet werden. Unterstützung aller Ansätze, die auf eine Kooperation zwischen Jägerschaft, Waldbesitzenden, Forst- und Jagdbehörden hinwirken wurden vom Ministerium zugesagt. Die Förderung der Waldwirtschaft soll weiter ausgebaut werden. Die Förderungen beziehen sich auf die Kommune und Privatwaldbesitzerin/r bei der umweltfreundlichen und nachhaltigen Bewirtschaftung Ihrer Wälder. Der Austausch war sehr konstruktiv und soll auch weiter fortgesetzt werden.

von links vordere Reihe: Uwe Werner 1. Vors., Katrin Eder Ministerin, Helmut Muthers Stadtbürgermeister, Uwe Hoffmann Forstamtsleiter. Von links hintere Reihe: Michael Graf Hoensbroech stellv. Vors., Dieter Steinebach Privatwaldbetreuer, Johannes Müller Privatwaldbesitzer, Martin Werner Geschäftsführer, Lydia Burkhardt Oberste Jagdbehörde, Jan Nalbach. Foto: WBV Konrad Roy-Pogodzik

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