Der Mammographie-Screening-Bus macht in Puderbach Station
Frauen aus Region erhalten eine Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung
Pinkfarbener Truck steht ab 12. September „Am Alten Bahnhof“
Puderbach. Der Mammographie-Screening-Bus kommt nach Puderbach und macht dort vom 12. September bis 11. November auf dem Platz „Am alten Bahnhof“ (Bahnhofstraße 8) Station. Mit dem Mammobil haben Frauen von 50 bis 69 Jahren aus der Region die Möglichkeit, wohnortnah am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen.
Eine Einladung zum Mammographie-Screening am Bus-Standort Puderbach erhalten alle anspruchsberechtigten Frauen aus folgenden Orten: 56271 Roßbach, 56305 Breitbach, 56305 Dernbach, 56305 Döttesfeld, 56305 Puderbach, 56305 Seifen, 56305 Oberähren, 56307 Dürrholz, 56307 Harschbach, 56316 Hanroth, 56316 Niederhofen, 56316 Raubach, 56317 Linkenbach, 56317 Urbach, 56587 Gierend, 56587 Gierenderhöhe, 56587 Oberhonnefeld-Gierend, 56587 Oberraden, 56593 Bürdenbach, 56593 Güllesheim, 56593 Horhausen, 56593 Niedersteinebach, 56593 Obersteinebach, 56593 Pleckhausen, 6594 Willroth, 57614 Alberthofen, 57614 Bubbach, 57614 Niederwambach, 57614 Ratzert, 57614 Steimel, 57614 Stürzelbach, 57614 Woldert, 57632 Burglahr, 57632 Kescheid, 57632 Rott, 57632 Seifen, 57639 Oberdreis und 57639 Rodenbach.
Bus ist mit modernstem Mammographiegerät ausgestattet
Alle zwei Jahre haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren einen Anspruch auf eine Mammographie-Screening-Untersuchung. Mit einem Vorlauf von ca. drei Wochen werden sie per Post über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert. „Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus dem oben genannten Postleitzahlengebiet bis Ende September keine schriftliche Einladung erhalten haben, kann sie sich über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Telefon 06321-9674040 einen Termin geben lassen“, raten die beiden Programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk. Zur Screening-Untersuchung sind nur die Versichertenkarte und das Einladungsschreiben mitzubringen.
Der Screening-Bus ist im nördlichen Rheinland-Pfalz für die Frauen im Einsatz und sorgt für möglichst kurze Wege bei der Brustkrebsfrüherkennung. Das Mammobil ist montags bis freitags von 7.30 bis 12.15 Uhr und von 13.15 bis 16 Uhr geöffnet. Im Bus findet sich der gleiche hohe Standard wie in den stationären Screening-Zentren. Er verfügt über einen Wartebereich mit Empfang, Umkleidekabinen sowie ein hochmodernes digitales Vollfeld-Mammographiegerät.
Da beim Screening jede Mammographieaufnahme von zwei besonders erfahrenen Radiologen beurteilt wird, bekommen die Frauen innerhalb von ca. sechs Werktagen nach der Untersuchung das Ergebnis schriftlich mitgeteilt. „Zeigt sich im Röntgenbild ein unklarer Befund, wird die Frau zur Abklärung in die Praxis eingeladen. Bei etwa 80 Prozent dieser Nachuntersuchungen kann meist direkt Entwarnung gegeben werden“, weiß Dr. Toni Vomweg aus Erfahrung. Dr. Jochen Schenk nennt aktuelle Zahlen zum Mammographie-Screening: „Die Brusttumoren, die wir im Screening finden, sind in 82 Prozent der Fälle unter zwei Zentimeter groß und zu 79 Prozent sind noch keine Lymphknoten befallen.“ Und die beiden Radiologen machen deutlich: „Mit der Mammographie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle zwei Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden.“
Screening-Telefonservice für Infos und Termine
Informationen zum Mammographie-Screening bzw. Termine gibt es über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Info-Telefon (0 63 21) 9 67 40 40 (Montag bis Donnerstag: 9 bis 16 Uhr; Freitag: 9 bis 14 Uhr) oder per E-Mail info@zs-rlp.de und Fax (0 63 21) 89 32 06. Alle Frauen, die anspruchsberechtigt sind und keine Einladung bekommen sollten, können sich jederzeit bei der vorgenannten Telefonnummer melden. Alles Wissenswerte über das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein findet sich auch unter www.mammographie-mittelrhein.de.
Pressemitteilung der
VG Puderbach
