Allgemeine Berichte | 16.11.2016

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg

Frauen für Führung stärken

Feierliche Auftaktveranstaltung von „mentoring4women“

Die Teilnehmenden des Mentoring-Programms sowie die stellvertretende Landrätin Michaela Balansky des Rhein-Sieg-Kreises (2.v.l., 3. Reihe), Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn (4.v.r., 1. Reihe), Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referats Wirtschaftsförderung und strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises (1.v.l., 2. Reihe) , Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderin der Bundesstadt Bonn (2.v.l., 2. Reihe), Anita Halft, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg (3.v.l., 1. Reihe), Susanne Müller, jobwerker (4.v.l., 1. Reihe), Filiz Karsligil, Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg (5.v.l., 1. Reihe).privat

Rhein-Sieg-Kreis. „mentoring4women“ geht in die zweite Runde. Initiiert und koordiniert wird das Programm für mehr weibliche Führungskräfte in kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg; unterstützt wird es von der Beratungsfirma „die jobwerker“. Jetzt fand in Bonn die Auftaktveranstaltung des Mentoring-Programms mit Geschäftsleitungen und Personalverantwortlichen beteiligter Unternehmen sowie mit Michaela Balansky, stellvertretende Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referats Wirtschaftsförderung und strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises, dem Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Ashok Sridharan und der Wirtschaftsförderin der Bundesstadt Bonn, Victoria Appelbe, statt.

„Ich gratuliere den beteiligten Unternehmen dazu, dass sie die Chance ergriffen haben, das Potenzial ihrer Mitarbeiterinnen zu nutzen und weiter zu entwickeln“, sagte die stellvertretende Landrätin Michaela Balansky bei der Eröffnung. Dr. Herman Tengler zeigte sich davon überzeugt, dass mit mehr Frauen in Führungspositionen eine höhere Produktivität erreicht werden könne. Das Mentoring-Programm könne er somit nur begrüßen.

Tandems aus Mentees und Mentoren

Hauptbestandteil des Programms „mentoring4women“ – ein hochwertiges Instrument der Personalentwicklung – ist die Bildung von Tandems aus Mentees (in der Karriere zu fördernde Führungskräfte) und ehrenamtlichen Mentorinnen oder Mentoren (erfahrene Führungspersönlichkeiten). Das Programm beinhaltet die Reflexion von Führungskompetenzen, die Planung der unternehmensinternen Karriere sowie ein Rahmenprogramm mit Netzwerktreffen, Fachinput und Austausch mit dem Projektteam. „mentoring4women“ ist auf die Dauer eines Jahres angelegt.

Gegen demografischen Wandel und Fachkräftemangel

Insofern bildete die Zusammenführung der elf Tandems den Höhepunkt der Auftaktveranstaltung zur zweiten Auflage des Programms. Die Initiatoren erhoffen sich davon vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels mehr weibliche Führungskräfte zur Stärkung der Unternehmen in der Region. Wiewohl, so eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin, Frauen in den Jahren 2001 bis 2014 knapp die Hälfte der abhängig Beschäftigten darstellen, besetzen sie dennoch nur ein Drittel der Führungsjobs. Frauen sind also in den Chefetagen deutscher Betriebe nach wie vor seltener vertreten, als es ihrem Anteil an der Beschäftigung entspricht.

Weitere Informationen gibt es unter www.competentia.nrw.de/ kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Bonn_Rhein-Sieg/.

Pressemitteilung Rhein-Sieg-Kreis

Die Teilnehmenden des Mentoring-Programms sowie die stellvertretende Landrätin Michaela Balansky des Rhein-Sieg-Kreises (2.v.l., 3. Reihe), Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn (4.v.r., 1. Reihe), Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referats Wirtschaftsförderung und strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises (1.v.l., 2. Reihe) , Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderin der Bundesstadt Bonn (2.v.l., 2. Reihe), Anita Halft, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg (3.v.l., 1. Reihe), Susanne Müller, jobwerker (4.v.l., 1. Reihe), Filiz Karsligil, Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg (5.v.l., 1. Reihe).Foto: privat Foto: Barbara Frommann

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