Allgemeine Berichte | 09.03.2018

Roma Frauen - mit dem Tode bedroht und trotzdem abgeschoben

Frauen und Mädchen werden weiter diskriminiert

Die NaturFreunde Kettig möchten zum Nachdenken anregen

Kettig. Vor über 100 Jahren gingen in den USA Arbeiterfrauen auf die Straße und kämpften für ihre Rechte. So wird auch heute noch am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert. Hat sich seither viel getan in Europa? Leider nicht, denn gerade in den Balkanstaaten wie Serbien, Kosovo, Bosnien oder Mazedonien werden Frauen und Mädchen immer noch misshandelt und regelrecht versklavt. Die meisten Menschen, die aus diesen Ländern nach Deutschland kommen, sind Roma. Ihre Chancen auf Asyl sind sehr gering, weil diese Länder als sichere Herkunftsländer gelten. Zwangsheirat mit zwölf Jahren, sexuelle Misshandlungen, Menschenhandel - das soll wirklich sicher sein? Im Alltag werden diese Roma wie Staatenlose behandelt. Sie haben keinerlei Rechte. Die medizinische Versorgung ist kaum vorhanden, da es keine Krankenversicherung gibt. Korruption, sehr wenig Hilfe vom Staat, Gewalt, Terror und große Armut bestimmen das Leben der meisten Roma in den Balkanländern. In Zelten und Baracken am Rande der Großstädte hausen diese ohne Strom, Heizung genügend Wasser oder eine bezahlte Arbeit. Viele Frauen werden, wenn sie versuchen dem Terror entfliehen, mit dem Tode bedroht und von der Familie verbannt oder ermordet. Diese Menschen haben keine Lebensperspektive in ihren Heimatländern, wo zwar kein Krieg herrscht, aber es auch keine Zukunft gibt, um dort in Würde leben zu können. Sie haben nur eine Chance, wenn sie ihr Land verlassen und zum Beispiel in Deutschland ein neues und lebenswertes Leben für die Frauen, Mädchen und Kinder bekommen können. Der Appell der NaturFreunde Kettig geht an die Politik, wo nicht das Wohl der Menschen und ihre Not im Blickpunkt zu stehen scheinen, sondern wirtschaftliche Interessen. Wo bleiben da die Menschlichkeit und die Toleranz gegenüber den Mitmenschen, wenn die Ärmsten der Armen weiter ausgegrenzt und abgeschoben werden, deren Länder als „sicher“ eingestuft werden und somit den Hetzern von rechts und ihrer Angstmacherei vor Überfremdung nachgegeben wird?

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