Demokratie von Anfang an: Auch Kita-Kinder wählen
Frühes Einüben in den Prozess der Mehrheitsfindung
Kinder der Kita Oberbieber organisieren ihr Kindergartenfest in Eigenregie
Neuwied. Die Oberbieberer Kita „Zum Aubachtal“ versteht sich auch als Lernort von Demokratie für Kinder. Denn Mädchen und Jungen haben das Recht auf eigene Meinung, auf Beschwerde und Beteiligung - unabhängig vom Alter.
Die Rechte der Kinder stehen in der Einrichtung in Oberbieber im Mittelpunkt des täglichen Miteinanders. Kita-Leiterin Henrike Holz erläutert: „Im Bildungsalltag eröffnen wir unseren Kindern vielfältige Mitgestaltungsmöglichkeiten. Demokratieprozesse sind Alltagsprozesse und lassen sich am besten durch Erleben erlernen.“ So haben die „Aubachtal“-Kinder dieses Jahr, auch in Anlehnung und Vorbereitung auf den Weltkindertag, ihr Kindergartenfest in Eigenregie geplant und organisiert.
Sie bildeten Orga-Gruppen für Spielorganisation, Verköstigung sowie Dekoration und wählten eigene Gruppensprecher. Im Gesamt-Kindertreff - dem „Kita-Parlament“ - wurde dann beispielsweise darüber abgestimmt, um welche Uhrzeit das Fest stattfindet und welche Getränke gereicht werden. Auch die Namensfindung der Feier erfolgte in einem spannenden Abstimmungsverfahren, an dem auch die Krippenkinder teilnahmen – mittels eines „Wahlsteins“. Manches Kind musste dabei durchaus Frust verarbeiten, nämlich dann, wenn die eigene Idee keinen allgemeinen Anklang fand. Die Kinder verfügten schließlich auch über ein eigenes Festbudget, aus dem sie Anschaffungen tätigen konnten.
Die Kita bezog auch die Eltern in den Demokratieprozess der Kinder mit ein. Im Elternausschuss fand ein fachlich begründeter Austausch bezüglich der Ziele und der inhaltlichen Organisation des Beteiligungsprozesses statt. Eltern mussten so auch erstmals akzeptieren, dass Entscheidungen der Kinder nicht immer auf Zustimmung bei Erwachsenen treffen. Als die Verköstigungsgruppe beispielsweise ihr Votum über die Getränkeauswahl abgab, staunten die Eltern nicht schlecht. Die Abstimmung darüber, ob es für Erwachsene Kaffee geben soll, ergab ein eindeutiges Ergebnis: „Kaffee ist eklig, alle Eltern sollen auch selbst gemachte Limo trinken“, hieß es aus den Reihen der Kinder. Und so gab es während der Feier ausschließlich selbst gemachte Limonade - und zur Abwechslung Wasser. Die gewünschte Wasserschlacht der Kinder rundete dann das Fest ab.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Neuwied
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