Frühlingsgefühle beim Maiansingen in Pech
Pech. Baum, Bowle und Bratwurst: Am Sonntagabend fand das traditionelle Maiansingen in Wachtberg-Pech statt. Rund 200 Anwohner und Besucher aus der Region verfolgten gespannt, wie die 20 Meter hohe Birke aufgestellt wurde. Nach nur wenigen Minuten stand der Baum und die bunten Bänder wehten in der Luft. Das Schmücken der Äste hatten zuvor die Kinder des katholischen Kindergartens St. Raphael sowie des Waldorfkinderhauses mit viel Euphorie übernommen. „Es ist schön, dass wir dieses Jahr so milde Temperaturen haben“, freute sich Sabine Poell, Vorsitzende vom Verein Ortsfestausschuss Pech (kurz OFA) und damit Gastgeberin der Veranstaltung. Lachend fügte sie hinzu: „Diesmal starten wir pünktlich, es muss kein Falschparker abgeschleppt werden.“
Während der Maibaum als Symbol des Frühlings steht, erwartet den Verein OFA zwar keinen Jahreszeiten- dafür aber einen Generationenwechsel. Denn nach zwölf Jahren geben Sabine Poell und Stellvertreterin Trude Rußeck ihr Amt ab. Noch Ende des Monats soll der neue Vorstand gewählt werden. Mit Frauke Vieth und Hendrik Böhm steht der Nachwuchs in den Startlöchern.
Eröffnet wurde der Abend durch den Auftritt des Grundschulchors unter der Leitung von Daniela Bügler. Abschließend sorgte Georg Krahe mit seiner Band Mixed-Up015 musikalisch für ausgelassene Stimmung.
Spendenübergabe durch den Eazebär
Highlight beim Maiansingen war die Spendenübergabe durch den Eazebär. Knapp 3000 Euro kamen am Rosenmontag für Aktivitäten aus und für den Ort zusammen. Marvin Wühle, der das Amt des Eazebären in diesem Jahr übernommen hatte, freute sich über die tolle Beteiligung aller: „Mit den Geldern können wir gleich acht Einrichtungen finanziell unterstützen, unter anderem die Grundschule und die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr.“ Die Tradition rund um den Eazebär reicht bis ins Mittelalter zurück und wird seit den 50er Jahren vor allem durch die Mitglieder des FC Pech aufrechterhalten. So erhielten Ferdi Theisen und Peter Zachow eine Urkunde für ihr jahrelanges Engagement rund um den Eazebär.
Dank bestem Wetter kamen wahre Frühlingsgefühle auf. So zog die Gesellschaft noch in die Gaststätte Küpper weiter, wo bis in den Mai hinein getanzt wurde.
Georg Krahe mit seiner Band Mixed-Up015 sorgte musikalisch für ausgelassene Stimmung.
Peter Zachow und Eazebär Marvin Wühle.
