Frühlingswanderung der St. Josef Nachbarschaft Nickenich
Nickenich. Erfreulich viele Nachbarn und ukrainische Gäste hatten die Einladung zu einer Waldwanderung angenommen. So trafen sich fast 50 Erwachsene und Kinder bei freundlichem Aprilwetter beim Tumulus und Nischengrabmal am Sportplatz.
Amtmann und Förster a.D. Karl-Hermann Gräf führte die Gruppe durch die frühlingserwachte Landschaft zunächst zur St. Josef Kapelle im Nickenicher Wald. Auf dem weiteren Weg erklärte er unterwegs besonders den zahlreichen Kindern und den interessierten Erwachsenen viel über den Wald und die Arbeit des Försters.
Weiter ging es an der schwarzen Wand vorbei zum Aussichtspunk der Eppelsberg Grube. Nach knapp zwei Stunden war die Verpflegungsstation an der Hermann-Hütte erreicht. Dort gab es genügend warme und kalte Getränke für alle und bunte Eier als Vorgeschmack auf Ostern.
Der Osterhase hatte auch das Gelände um die Hütte genutzt, um Tüten mit Süßigkeiten für die jüngeren Nachbarn zu platzieren. Mit viel Spaß und Eifer wurden von den Kindern alle Verstecke gefunden. Um 13 Uhr brachen die ersten Teilnehmer wieder Richtung Oberdorf auf und Amtman Gräf nutze die Gelegenheit allen Helfern und Mitorganisatoren zu danken.
Mit einem Dutzend Wanderbegeisterten ging es nach dem Aufräumen noch zum Jüdischen Friedhof im Nickenicher Wald. Nicht jeder kannte diesen geschichtsträchtigen Ort, welcher sich in einem erfreulich guten Zustand befindet.
Am Nachmittag trafen dann auch diese gut gelaunten Wanderer wieder im Oberdorf ein.
